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Können Objekte im Porno auch zum Subjekt einer gesellschaftlichen Praxis des Körpers werden? Das Panel diskutiert die Möglichkeiten und das Streben eines kritisch-revolutionären Postpornos und die Frage, ob dieser Begehren dynamisch transportieren kann. Denn nicht jeder Sexfilm oder Porno muss zum Realhorror werden - oder doch?
Die Diskussion soll die Rolle des visuellen Mediums Film bei der Vermittlung von Lust und Erregung ebenso beleuchten wie der Frage nachgehen, ob Bilder, als "Komplizen hegemonialer Machtverhältnisse und Produzenten von Gewalt" auch für die Herstellung von Geschlechterhierarchien verantwortlich sind?
Zu Fragen wird auch sein, was die Protagonist_innen hinter der Kamera erleben, unter welchen Produktionsbedingungen sie arbeiten und inwiefern diese sich zwischen Mainstream-Porno und Postporno unterscheiden.
Aber was ist nun genau der Postporno? Postpornografie wird oftmals als Intervention verstanden, die der Durchpornografisierung von Alltag als auch dem Hardcore-Porno entgegensteht. Doch wie kann dieses Verständnis "belegt" werden, anhand welcher Stilistiken, Praktiken und Brechungen?
Der "klassische" Porno folgt gängigen, festgeschriebenen und sich der Unterhaltungsindustrie anpassenden Repräsentationstechniken, die sich an Stereotypen orientieren. Somit fragt sich, ob Postpornografie das Potential hat, neue Formen der Selbstermächtigung in der Repräsentation zu eröffnen? Gleiches gilt für die Frage nach den Potentialen der Dekonstruktion aber auch Gefahren der Reproduktion von Machtverhältnissen durch transinterqueere* Produktionen.
Wir freuen uns auf eine spannende und anregende Diskussion
Diskutant_innen:
Manuela Kay - Chefedakteurin der L.Mag und Mitorganisatorin des Pornfilmfestivals in Berlin
Vera Tudor - wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HU-Berlin mit Schwerpunkt feministisch-queerer Post/Pornografie
Svenja Flaßpöhler - Autorin von "Der Wille zur Lust. Pornigrafie und das moderne Subjekt"
Jens Hoffmann - Filmemacher - aktuell 9to5 Days in Porn
Moderation: Jasper Nicolaisen - FU Berlin und Social Media Lab
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Die Ankündigung der Diskussion Vom Hardcore-Porno zur Postpornografie? Auf der Suche einer neuen Repräsentation versprach eine differenzierte, kritische und vielleicht auch zukunftsweisende Diskussion rund um das Thema Pornografie und Postpornografie, die
Aufgenommen: Jul 10, 12:45