Politischer Salon 11.07.2009
In den letzten Monaten ereigneten sich gehäuft Übergriffe gegenüber chwul-lesbi-transgender Personen, daraus enstand/ensteht eine Diskussion über Homophobie, die mehrheitlich Menschen mit migrantischem Hintergrund einbezieht. Ein gesamtgesellschaftliches Problem wird verlagert und medialisiert.
Fast scheint es, als wären die Rechte von Homosexuellen Instrumente in einer "Zivilisierungs-Mission" geworden, immer unter der Reklamation der allgemeinen Menschenrechte. Es darf also gefragt werden, ob Rassismus zum Vehikel für die politischen Kämpfe der Anerkennung von homosexuell und queer lebenden Menschen geworden ist.
In dem Politischen Salon am Samstag soll diskutiert werden, wie jenseits einer sensationslüsternen Medialisierung rund um die "Kulturalisierung" von Homophobie die Strukturen und Hintergründe offen gelegt und analysiert werden können und welche Konsequenzen sich für die politische Arbeit mit dem Thema an der Schnittstelle Rassismus und Heterosexismus ergeben.
Diskutant_innen:
Klaus Lederer
Georg Klauda
Maria do Mar Castro Varela
Ammo Recla
Koray Yilmaz-Günay
Nanna Heidenreich(Mod)
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Samstag, 4. Juli 2009
Homophob sind nur die "Anderen"?
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