Artikel mit Tag lesben
Dienstag, 24. November 2009
Filmwettbewerb!
Die "Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas" ruft interessierte Videokünstler_innen in einem öffentlichen Ideenwettbewerb dazu auf bis zum 9. Januar 2010 entsprechende Beiträge einzureichen. Die Mindestanfoderungen die an den Beitrag gestellt werden sind: schwarz-weiß, gleichgeschlechtliche Kussszene, maximal 2 Minuten lang. Mehr Informationen in der Ausschreibung Stiftung Denkmal.
Ran an Kamera und Schnittprogramm!
Sonntag, 12. Juli 2009
Queer, wo strenger Glaube herrscht
Freitag, 10. Juli 2009
Die Lesbenbewegung hatte ja alles erreicht
Im Laufe der Diskussion wird die Frage in den Raum gestellt, was denn mit der Lesbenbewegung passiert sei und eine Antwort die gegeben wird ist, dass es keinen Grund mehr für eine Bewegung gab, weil es war ja alles erreicht worden. Hat sich verlaufen im Sand oder worauf die Gesellschaft sonst so gebaut ist. Das AGG, der verstärkte rechtliche Schutz gegen Diskriminierung aufgrund sexualler Orientierung, das relativ akzeptierte öffentliche Auftreten von Lesben, die Arm in Arm gehen oder gar küssen am Eisstand outen, wird angeführt für: mehr braucht es doch nicht.
Das klingt ähnlich wie bei der Frage nach Feminismus. Wo ist das Problem,Frauen können doch alles machen, was sie wollen. Nur wenn dann näher hingeschaut wird, dann werden Gehaltskluften offenbar, beständig anhaltende Doppelbelastung, alltäglicher Sexismus um nur die Oberfläche zu streifen. Problematisch wird auch, von einer Person aus dem Publikum gesehen, dass mit "queer" ja die politischen Ansprüche verloren gingen oder zumindest könne sie damit zwar was auf der Vergnügungsebene, nicht aber auf der der politischen Arbeit anfangen. Das wirft die Frage nach der Notwendigkeit einer Identifikationskategorie, wie in diesem Fall "Lesbe" zu sein, auf. Braucht es das noch? Braucht es noch Schutzräume für Frauen/Lesben? An diesem Tag besuche ich noch eine andere Veranstaltung auf dem Happening, "Die Poesie der schwarzen Frauenbewegung". Dagmar Schultz liest u.a. als einer der Programmpunkte der Veranstaltung, Texte von und über Audre Lorde. Sie widmet ihren Vortrag einer Lesbe, deren Namen ich leider nicht mehr erinnern kann, die gewaltsam wegen ihres lesbischseins in Südafrika bei Johannesburg ums Leben gebracht wurde. Kann sein, dass sie Eudy Simelane meinte. Eudy Simelane war eine bekannte Fussballspielerin und lautstarke Aktivistin für "equality rights" und lebte offen lesbisch. Obwohl Südafrika eine der modernsten Verfassungen hat und hier die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben anders als zum Beispiel im deutschen GG festgeschrieben ist, wird dieser Grundsatz im juristischen System Südafrikas nicht umgesetzt. Im Zusammenhang mit den 31 als "hate crimes" anerkannten Verbrechen an lesbischen Frauen seit 1998 kam es zu nur zwei Anklagen und schlimmer noch, zu nur einer Verurteilung. "Die Lesbenbewegung hatte ja alles erreicht" vollständig lesen »
Mittwoch, 8. Juli 2009
selbstbestimmt Gender performen mit Simone de Beauvoir
Dienstag, 7. Juli 2009
Der Buddha aus der Vorstadt, Pippi & Captain Kirk
Was bedeutet Queer Reading, queeres Lesen, und welche Medien eignen sich dafür besonders? Darauf antworteten drei Wissenschaftlerinnen mit plakativen und amüsanten Beispielen aus Literatur, Jugendliteratur und Fernsehen. Dr. Elahe Haschemi Yekani (HU Berlin) belegt in Ihrer Analyse zweier Romane, dass Queer Reading nicht auf lesbische oder schwule Bekenntnisse der Figuren angewiesen ist. Hanif Kureishi fordert in seinem Text The Budda of Suburbia (1990) zum Queer Reading geradezu auf. Die ProtagonistInnen mit Nicht-Britischer Herkunft, Karim und Jammila, durchleben vielfältige sexuelle Biografien. Es ist - vor allem für Karim - selbstverständlich, beide Geschlechter zu begehren, ein Coming Out ist nicht notwendig. Sexuelle Liberalität und Expermentierfreudigkeit sind für die Figuren normal oder sie ergeben sich einfach. Sexuelle und identitätsstiftende Gesellschaftsnormen konfrontieren die beiden immer wieder mit der Herkunft ihrer Familien. Die zweite Analyse widmet sich dem Roman von Sadie Smith, White Teeth (2000). Hier findet Haschemi Yekani ein nicht so offensichtliches, queeres Moment in der Schilderung eines "männlichen Versagens", das mit einer "falschen", weil nicht-britischen Nationalität verknüpft ist. In diesem Buch funktioniert Komik erfolgreich als Vermittlungsmethode. Rassismus und Sexismus können in dem Text nur als offensichtlich bekloppte Haltungen gelesen werden. Für Haschemi Yekani kann Queer Reading nicht nur durch das Vorstellen nicht-heteronormativer Charaktere erfolgen, sondern auch im Verwischen von Identität durch Nationalität, Herkunft und geschlechtliche Identität. Die Geschichten über Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgrens weltweit bekannte Heldin (1945), wurde von Dr. Susanne Hochreiter (Uni Wien) auf queere Lesbarkeit geprüft. Sie widmete sich den ersten beiden Pippi-Bänden und lässt den problematischen 3. Band, Pippi auf Takatuka-Land, bewusst beiseite. Der müsste dringend, wie es auch eine Zuhörerin fordert, auf rassistische Muster abgeklopft werden. Hochreiter stellt Pippi als "das Andere" vor, das in binärer Opposition zur Umwelt lebt. Der Ordnung stellt Pippi Chaos entgegen, sie hat keine fürsorglichen Eltern wie andere Kinder, lebt am Rand der Stadt und macht was sie will. Ihr Preis oder besser gesagt die Sanktionen sind Einsamkeit und mangelnde Fürsorge. Hochreiter stellt Pippi als Tomboy vor - nicht konform mit der traditionellen Geschlechterrolle; als Clown - Grenzgängerin zwischen den Welten, Übertreibung als Programm, Anarchistin auf Zeit; und schließlich als Superman - stärkster Mensch auf Erden mit Sinn für Gerechtigkeit. Die Tragik der Pippi-Erzählungen besteht in der Einsamkeit der Heldin und in der Tatsache, dass Pippi ihr Umfeld nicht verändern kann. Tommy und Annika behalten ihre stereotypen Jungen- und Mädchenrollen, wobei Hochreiter auch eine Textprobe gibt, die Annika und Pippi als Liebespaar ausweist. Svenja Derichs (Uni Potsdam) untersuchte Fernsehserien, die durch wiederholte Handlungsstränge besonders geeignet sind, queere Inhalte einem breiten Publikum zu vermitteln. "Das Serielle ist besonders geeignet, um Widerständisches aufzumachen". In Startrek geschieht dies eher unbewusst, wenn etwa Kirk und Spok sich in einer Abschiedsszene ewige Freundschaft schwören und der sonst emotionslose Vulkanier Gefühle für den Captain zeigt. Offensiver gehen Serien wie Torchwood mit mit queeren Liebesszenen um. Der Held der SciFi-Serie ist schwul und darf Männer mit Leidenschaft küssen. Lesbisches und schwules Begehren wird in dieser Serie beiläufig, aber sehr explizit gezeigt und damit als lebensreale Handlung etabliert. Derichs weist darauf hin, dass der Kuss im Film eine besondere Aussagekraft besitzt und sexuelle Praktiken gut visualisieren kann. Sie fordert auf, dass es beim Queer Reading keine Vorgabe geben sollte, wie eine Geschichte zu sein hat und dass Erwartungshaltungen zurückgenommen werden sollten, um sich die nötige Offenheit zu bewahren. Das Genre SciFi erleichtert Queer Reading, da "Utopisches" hier ohnehin erwartet wird.
Susanne Haslinger
Samstag, 4. Juli 2009
Homophob sind nur die "Anderen"?
In den letzten Monaten ereigneten sich gehäuft Übergriffe gegenüber chwul-lesbi-transgender Personen, daraus enstand/ensteht eine Diskussion über Homophobie, die mehrheitlich Menschen mit migrantischem Hintergrund einbezieht. Ein gesamtgesellschaftliches Problem wird verlagert und medialisiert.
Fast scheint es, als wären die Rechte von Homosexuellen Instrumente in einer "Zivilisierungs-Mission" geworden, immer unter der Reklamation der allgemeinen Menschenrechte. Es darf also gefragt werden, ob Rassismus zum Vehikel für die politischen Kämpfe der Anerkennung von homosexuell und queer lebenden Menschen geworden ist.
In dem Politischen Salon am Samstag soll diskutiert werden, wie jenseits einer sensationslüsternen Medialisierung rund um die "Kulturalisierung" von Homophobie die Strukturen und Hintergründe offen gelegt und analysiert werden können und welche Konsequenzen sich für die politische Arbeit mit dem Thema an der Schnittstelle Rassismus und Heterosexismus ergeben.
Diskutant_innen:
Klaus Lederer
Georg Klauda
Maria do Mar Castro Varela
Ammo Recla
Koray Yilmaz-Günay
Nanna Heidenreich(Mod)
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Donnerstag, 2. Juli 2009
Poesie der schwarzen Frauenbewegung - Lesung und Diskussion
For women then, poetry is not a luxury. It is a vital necessity of our existence. It forms the quality of the light within wich we predicate our hopes and dreams toward survival and change, first made into language, then into idea, then into more tangible action. Poetry is the way we help give name to the nameless so it can be thought. The farthest horizins of our hopes and fears are cobbled by our poems, carved from the rock experiences of our daily lives. (Audre Lorde: "Poetry Is Not a Luxury" 1977)
Mit der Lesung und einem Filmscreening sollen zwei viel zu früh gestorbene große schwarze Literatinnen gewürdigt werden. May Ayim als Aktivistin der "afrodeutschen" Bewegung und Audre Lorde, Theoretikerin und feministisch-lesbische Dichterin aus den USA.
Dagmar Schultz und Ika Hügel-Marshall geben beiden Autorinnen bei dieser Veranstaltung eine Stimme und rezitieren aus den Werken.
grenzenlos und unverschämt
ich werde trotzdem
afrikanisch
sein
auch wenn ihr
mich gerne
deutsch
haben wollt
und werde trotzdem
deutsch sein
auch wenn euch
meine schwärze
nicht paßt
ich werde
noch einen schritt weitergehen
bis an den äußersten rand
wo meine schwestern sind
wo meine brüder stehen
wo
unsere
FREIHEIT
beginnt
ich werde
noch einen schritt weitergehen und
noch einen schritt
weiter
und wiederkehren
wann
ich will
wenn
ich will
grenzenlos und unverschämt
bleiben
(May Ayim, 1990)
Im anschließenden Gespräch wird es ebenso um die Poesie der schwarzen Frauen als besonders starke Ausdrucks-, Verarbeitungs- und Wirkungsform gehen, wie um den Alltagsrassismus und Sexismus aus der Ost/West Perspektive und dessen Veränderungen nach dem Fall der Mauer vor 20 Jahren.
Es diskutieren:
Ika Hügel-Marshall
Bianca Tänzer
Regina M. Banda Stein
Gitti Hentschel(Mod)
zum Download: Dagmar Schultz:AUDRE LORDE – HER STRUGGLES AND HER VISIONS (PDF)
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Freitag, 26. Juni 2009
Aufklärungsarbeit nach dem peer-Ansatz
Workshop 08.07.2009
Bitte für diesen Workshop anmelden!
ABqueer bietet verschiedene Projekte an, u.a. das Aufklärungsprojekt welches seit 1990 Veranstaltungen an Schulen und Freizeiteinrichtungen zum Thema Vielfalt von Lebensweisen durchführt.
In diesem Aufklärungsprojekt wird nach einem peer-Ansatz gearbeitet, d.h. Mitarbeiter_innen sind selbst zwischen 20 und 27, lesbisch, schwul, bi trans oder queer (lsbtg) und arbeiten auch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
In den Veranstaltungen können Erfahrungen aus den Bereichen Sexualität/Sex, Familie, Gesellschaft, Diskriminierung oder Geschlechterrollen diskutiert werden. Die Projektmitarbeiter teilen mit den Teilnehmer_innen ihren „reichen“ Erfahrungsschatz.
Der Workshop bietet allen die Möglichkeit sich über die Arbeit von ABqueer und die Arbeit in dem Aufklärungsprojekt zu informieren und mit den Mitarbeiter_innen zu diskutieren sowie eigene Erfahrungen auszutauschen.
Dadurch können persönliche, theoretische oder politische Fragen rund um lsbtg Lebensweisen von Menschen beantwortet werden, die Erfahrungen diesbezüglich gemacht haben und diese auch gerne teilen.
Workshopleitung:
Sabrina
Jules
Tom
Stefan
Weiterer Workshop von ABqueer.
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Out im Kino - Queer Middle East
Diskussion 10. Juli 2009
Zur allgemeinen Anmeldung!
Homosexualität und Religion im orthodoxen Judentum und im Islam sind Themen, die einer komplexen Verschränkung unterliegen, in einer von konservativen und/oder traditionellen Männlichkeit geprägten Gemeinschaft.
Die Filme “Trembling before G-d” 2001 und “A Jihad for Love” 2007 sind die ersten ihrer Art, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. „Borders of Belonging“ schreibt 2009 diese „mutige“ Geschichte fort.
Weit mehr als eine Bestandsaufnahme des schwul-lesbisch-queeren religiösen Lebens und der religiösen Kritik an diesem, zeigen und sind diese Filme eine sensible Auseinandersetzung von Lesben, Schwulen und Transgender die trotz allem ihrer Religion verhaftet sind, mit eben jener.
Zugleich sind die Filme eine Plädoyer an die Religionen, Lesben, Schwule und Transgender als gleichberechtigte Mitglieder in ihre Gemeinschaft aufzunehmen, ebenso wie an Lesben, Schwule und Transgender das Glaube einen legitimen Platz im „queeren“ Leben hat.
Schließlich gewähren „Trembling before G-d“, „A Jihad for Love“ und „Borders of Belonging“ Einblicke in die Lebenswelten von Lesben, Schwulen und Transgender im Mittleren Osten. Sie erzählen von harten gesellschaftlichen Kämpfen und mutigen Menschen, die ihre Identität und ihr Recht auf Würde, Selbstbestimmung und Selbstentfaltung unter schwersten Bedingungen verteidigen.
Welche Lebensentwürfe- und wege die Filme haben, was die Regisseur_innen zu diesem Thema bewegt hat und was die Filme bewegt oder vielleicht verfestigt haben, wollen wir gemeinsam mit den Filmemacher_innen Sandi DuBowski (Trembling before G-d), Parvez Sharma (A Jihad for Love) und Melisa Önel (Borders of Belonging) diskutieren.
Wie schwul-lesbisch-queeres Leben im Mittleren Osten jenseits der Leinwand aussieht und welche Herausforderungen die LGBTI-Community täglich annehmen muss soll in diesem Rahmen mit den Aktivist_innen Joelle (Meem, Libanon), Ali Erol (KAOS GL, Türkei) und Mikie Goldstein (Jerusalem Open House, Israel) diskutiert werden. Ebenso bedacht werden soll, welche Rolle die deutsche/europäische LGBTI-Community bei der Stärkung der Menschenrechte von Lesben und Schwulen im Mittleren Osten spielen kann.
Moderation:
Cem Özdemir (Vorsitzender, Bündnis 90/ Die Grünen)
Es diskutieren:
Sandi DuBowski (Trembling before G-d)
Parvez Sharma (A Jihad for Love)
Nil Mutluer (Borders of Belonging)
Joelle (Meem, Libanon)
Ali Erol (KAOS GL, Türkei)
Mikie Goldstein (Jerusalem Open House, Israel)
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Mittwoch, 17. Juni 2009
Queere Lebensweisen – in LpartG und TransG?
Das TSG (Transsexuellengesetz) und das seit 2001 bestehende Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft (LpartG) sollen sozialen Bewegungen wie die der Schwulen- und Lesbenbewegung, die der Trans*Szene oder queere Gruppierungen einen verfassungsrechtlichen Boden geben.
Doch spiegeln die oben genannten Gesetze Lebensrealitäten wider oder stehen sie eher im Weg, torpedieren diese, verschließen Türen?
Die Referent_innen werden zunächst mit kurzen Input-Referaten zu dem Thema hinführen und anschließend diskutieren.
Inhalte:
Adrian de Silva – verdeutlicht kurz Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem deutschen TSG und dem englischen „Gender Recognition Act“.
Christian Schenk – präsentiert alternative Entwürfe zum derzeitigen TSG – verfasst Aktivist_innen unterschiedlicher Trans*-Szenen.
Julia Ehrt – beleuchtet die Möglichkeiten innerhalb der EU, welche Rolle kann die Europäische Konvention für Menschenrechte spielen.
Thomas Birk - B90/Grüne, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Moderation: Günter Dworek
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Dienstag, 16. Juni 2009
Das Burlebübele mag i net - bewegte Lesben in Ost und West Berlin
So nah und doch so fern. Der Film erzählt die bewegten Geschichten zweier Lesben im geteilten Berlin, in den erlebnisreichen 70er und 80er Jahren.
Zwei Frauen, die unter unterschiedlichen Voraussetzungen für die Rechte von Schwulen und Lesben. Ursula Sillge in Ost-Berlin,Christina Perincioli im Westteil der Stadt.
Lesben konnten sich bis dahin nur vereinzelt in versteckten Räumen treffen. Sillge und Perincioli begannen sich politisch zu organisieren, Räume und Strukturen für Lesben aufzubauen und dem Thema eine politische Öffentlichkeit zu geben.
So ähnlich die Ziele dieser frühen Aktivistinnen waren, so unterschiedlich war die jeweilige politische Situation und der Handlungsspielraum.
Im Anschluss soll sowohl über die Zeit, als auch den Film diskutiert werden.
Es diskutieren:
Sandra Luka Stoll,
Anke Schwarz,
Ursula Sillge,
Christiane Härdel
Zum Film:
Ein Dokumentarfilm von: Anke Schwarz, Sandra (Luka) Stoll und Roman Klarfeld,
Berlin 2008, 43min.
Der Film entstand 2008 im Rahmen des Videoseminars "Parallele Biografien
Ost/West" am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin bei Prof. Dr. Christina von Braun.




