Vor gut zwei Jahren führten Publikationen wie „Alphamädchen“, „F-Klasse“ oder „Neue deutsche Mädchen“ im politischen Feuilleton zu der Debatte darüber, ob wir einen „neuen“ Feminismus brauchen. In der auf der GWI-Webseite geführten Online-Debatte „Was ist der Streit-Wert?“ wurden hier verschiedene Positionen dargestellt, Kontinuitäten und Brüche sichtbar und diskutiert. Junge und „alte“ Feminist_innen zerstritten oder verständigten sich.
Eher unberührt blieb dieser Diskurs von einer damals schon bestehenden Debatte von mehr oder weniger geschlechterpolitisch bewegten Männer(gruppe)n, sogenannten „Männerrechtlern“ oder auch Frauen, die der Meinung sind, dass gegenwärtige Geschlechterdiskurse – bezogen auf die Inklusion von männerspezifischen Fragestellungen und Männerpolitik(en) – blinde Flecken haben. Die Gleichberechtigung hierzulande sei längst erreicht bzw. schon über’s Ziel hinausgeschossen. Vielerorts wird die Benachteiligung von Jungs und Männern z.B. im Bildungs- oder Gesundheitssystem, als Opfer von Gewalt, beim Sorgerecht oder im Militär reklamiert und „der“ Feminismus dafür verantwortlich gemacht. Auf der anderen Seite steht das ‚Grüne Männermanifest’, das von einer profeministischen Perspektive auf die unzureichende Auseinandersetzung mit den Themen Männerrollen/ männliche Identitäten, Männer und Gesundheit, Väter etc. hinweist.
Das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung will diese Diskussion aus einer kritischen Perspektive in Blogform begleiten und Ideen und Impulse für zukünftige Geschlechterpolitik(en) sammeln.
u. a. mit
• Sabine Hark, Soziologin und Leiterin des ZIFG, Berlin
• Sebastian Scheele, Soziologe, Berlin
• Kai Gehring, MdB BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Berlin
• Elahe Haschemi Yekani, Anglistin und Gender-Wissenschaftlerin, Berlin
• Volker Handke, Dipl.-Ing. Technischer Umweltschutz und Mitglied beim Forum Männer, Berlin
• Astrid Rothe-Beinlich, MdL BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Erfurt
• Sven Glawion, Germanist und Gender-Wissenschaftler, Berlin
• Andreas Kraß, Literaturwissenschaftler und Experte für Queer Studies, Frankfurt a.M.
Es darf fleißig mitdislutiert werden. Wer einen Beitrag zu dem Thema verfassen möchte, wende sich per Mail an gwi@boell.de.
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Was ist der Streit-Wert? GWI startet Online-Debatte zu „Grüne Feministen und „Männerrechtlern“
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Feminismus
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10:40
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Tags für diesen Artikel: ankündigung, diskussionen, feminismus, frauen, frauenbewegung, gender, gleichberechtigung, männer, männerrechtler, politik
Montag, 31. Mai 2010
„2010“
Die Zahl steht in Südafrika für DAS sportliche Großereignis in diesem Jahr: Die Fußballweltmeisterschaft der Männer, die zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet.
64 Spiele werden vom 11. Juni – 11. Juli 2010 in neun verschiedenen Stadien ausgetragen bis feststeht, welche der 32 Mannschaften nach Italien den WM-Pokal übernimmt. Gute Chancen werden dem amtierenden Europameister Spanien zugesprochen, aber auch Teams wie Brasilien und England stehen wieder hoch im Kurs.
Südafrika hat es entgegen allen Zweifler_innen geschafft: Alle fünf neugebauten Stadien sind fertig gestellt, es gibt ein verbessertes Verkehrssystem und Unterkünfte für die erwarteten Besucher_innen stehen mehr als genug zur Verfügung.
Dennoch ist die Stimmung kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft gespalten: Bei aller Vorfreude auf die Spiele melden sich auch immer wieder Kritiker_innen zu Wort. Auf Grund der weltweiten Wirtschaftskrise wurde die Zahl der erwarteten Tourist_innen bereits zweimal nach unten korrigiert, es wird befürchtet, dass einige der neugebauten Hotels nicht ausgebucht sein werden. Umweltaktivist_innen kritisieren, dass diejenigen die kommen, sich durch die Anreise mit dem Flugzeug meist äußerst CO2 intensiv fortbewegen werden. In mehreren Austragungsorten wurden zudem Zwangsumsiedlungen der Bewohner_innen durchgeführt: allein in Kapstadt wurden nach Angaben der Vereinten Nationen über 20.000 Menschen aus einer so genannten „Elendssiedlung“ an den Stadtrand „umgesiedelt“. Zahlreiche Straßenhändler_innen wurden aus den Stadtzentren verdrängt um für „mehr Sicherheit“ zu sorgen und offiziellen FIFA Verkaufsständen Platz zu machen. Nicht zuletzt sorgt das Thema Prostitution nach wie vor für hitzige Debatten: offiziell ist sie in Südafrika verboten, inoffiziell gibt es unzählige Sexarbeiter_innen. Das offizielle Verbot führt dazu, dass diese keinerlei Ansprüche auf Schutz vor staatlichen Repressionen haben, viele fürchten für die Dauer der Weltmeisterschaft „weggesperrt“ zu werden.
In den kommenden Wochen wollen wir die Fußballweltmeisterschaft der Männer an dieser Stelle aus kritischer Perspektive begleiten. Wir wollen Kommentare, Links und Anregungen geben, die die Möglichkeit bieten hinter die Kulissen der großen und gut ausgeleuchteten Stadien zu blicken.
64 Spiele werden vom 11. Juni – 11. Juli 2010 in neun verschiedenen Stadien ausgetragen bis feststeht, welche der 32 Mannschaften nach Italien den WM-Pokal übernimmt. Gute Chancen werden dem amtierenden Europameister Spanien zugesprochen, aber auch Teams wie Brasilien und England stehen wieder hoch im Kurs.
Südafrika hat es entgegen allen Zweifler_innen geschafft: Alle fünf neugebauten Stadien sind fertig gestellt, es gibt ein verbessertes Verkehrssystem und Unterkünfte für die erwarteten Besucher_innen stehen mehr als genug zur Verfügung.
Dennoch ist die Stimmung kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft gespalten: Bei aller Vorfreude auf die Spiele melden sich auch immer wieder Kritiker_innen zu Wort. Auf Grund der weltweiten Wirtschaftskrise wurde die Zahl der erwarteten Tourist_innen bereits zweimal nach unten korrigiert, es wird befürchtet, dass einige der neugebauten Hotels nicht ausgebucht sein werden. Umweltaktivist_innen kritisieren, dass diejenigen die kommen, sich durch die Anreise mit dem Flugzeug meist äußerst CO2 intensiv fortbewegen werden. In mehreren Austragungsorten wurden zudem Zwangsumsiedlungen der Bewohner_innen durchgeführt: allein in Kapstadt wurden nach Angaben der Vereinten Nationen über 20.000 Menschen aus einer so genannten „Elendssiedlung“ an den Stadtrand „umgesiedelt“. Zahlreiche Straßenhändler_innen wurden aus den Stadtzentren verdrängt um für „mehr Sicherheit“ zu sorgen und offiziellen FIFA Verkaufsständen Platz zu machen. Nicht zuletzt sorgt das Thema Prostitution nach wie vor für hitzige Debatten: offiziell ist sie in Südafrika verboten, inoffiziell gibt es unzählige Sexarbeiter_innen. Das offizielle Verbot führt dazu, dass diese keinerlei Ansprüche auf Schutz vor staatlichen Repressionen haben, viele fürchten für die Dauer der Weltmeisterschaft „weggesperrt“ zu werden.
In den kommenden Wochen wollen wir die Fußballweltmeisterschaft der Männer an dieser Stelle aus kritischer Perspektive begleiten. Wir wollen Kommentare, Links und Anregungen geben, die die Möglichkeit bieten hinter die Kulissen der großen und gut ausgeleuchteten Stadien zu blicken.
Geschrieben von Yvonne Everhartz
in Fußball-WM 2010
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12:09
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Tags für diesen Artikel: ankündigung, frauen, gender, globalisierung, medien, männer, nation, queer, sexarbeit, südafrika
Dienstag, 1. Dezember 2009
Wehrpflicht auch für Frauen?
Die Vereinbarung im Koalitionsvertrag, den Wehrdienst von neun auf sechs Monate zu kürzen, tritt auch eine alte Debatte los, die nach wie vor aktuell ist: Ist es ungerecht, dass nur Männer zum Wehr- beziehungsweise Zivildienst verpflichtet sind? Sollten Frauen gleichberechtigt verpflichtet sein, nach bestandener Musterung, Wehrdienst zu leisten oder nach Verweigerung Ersatzdienst? Ist das Modell der Wehrpflicht überhaupt noch zeitgemäß oder sollten die Aufgaben der Bundeswehr durch eine Berufsarmee erfüllt werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich Katrin Rönicke in ihrem im Wochenmagazin "derFreitag" erschienenen Artikel "Den eigenen Frieden verteidigen". Sie erläutert hier auch die Geschichte der Diskussion zu diesem Thema in Deutschland.
Wichtig ist es bei allen Diskussionen um Geschlechtergerechtigkeit durch Wehrpflicht, nicht aus den Augen zu verlieren, dass diese (wenn überhaupt) nicht mit dem bloßen gleichen Zwang für Frauen erreichbar wäre. Außerdem darf die grundsätzliche Fragwürdigkeit einer Institution wie der Bundeswehr nicht vergessen werden. Die Debatte kann daher mit der Beantwortung der Frage „Wehrpflicht für Frauen – ja oder nein“ nicht zu Ende sein.
Wichtig ist es bei allen Diskussionen um Geschlechtergerechtigkeit durch Wehrpflicht, nicht aus den Augen zu verlieren, dass diese (wenn überhaupt) nicht mit dem bloßen gleichen Zwang für Frauen erreichbar wäre. Außerdem darf die grundsätzliche Fragwürdigkeit einer Institution wie der Bundeswehr nicht vergessen werden. Die Debatte kann daher mit der Beantwortung der Frage „Wehrpflicht für Frauen – ja oder nein“ nicht zu Ende sein.
Freitag, 10. Juli 2009
Privilegierungen - wer, wo, wie?
Beim Gender Happening gehört: "Über Privilegierungen haben wir mit den Frauen vor 20 oder 30 Jahren diskutiert. Heute ist das kein Thema mehr, denn wir wissen, dass auch Männer Opfer sind.
Wie aber funktioniert ein System, in dem angeblich keineR von ungleichen Machtstrukturen profitiert, diese aber offensichtlich existieren, wie das Wort 'Opfer' zeigt? Wer übt dann überhaupt Macht aus? Wenn dies nicht benennbar ist, wie erhält sich diese Macht und warum ist es offensichtlich so schwer, diese Strukturen zu ändern? "Privilegierungen - wer, wo, wie?" vollständig lesen »
Wie aber funktioniert ein System, in dem angeblich keineR von ungleichen Machtstrukturen profitiert, diese aber offensichtlich existieren, wie das Wort 'Opfer' zeigt? Wer übt dann überhaupt Macht aus? Wenn dies nicht benennbar ist, wie erhält sich diese Macht und warum ist es offensichtlich so schwer, diese Strukturen zu ändern? "Privilegierungen - wer, wo, wie?" vollständig lesen »
Männer als Verbündete?
"Ich als Cis-Mann", begann ein Satz von Sebastian Scheele, der den Workshop "Wie können Männer Verbündete sein? Antisexismus aus privilegierter Perspektive" moderierte. Das Wort Cis-Mann warf keine Fragezeichen auf die anwesenden Gesichter. Ein Cis-Mann, das wussten wir, ist jemand, der aussieht, wie sich das Gros der Gesellschaft einen Mann vorstellt, sich als solcher fühlt und gemäß der für Männer gängigen Normen handelt. "Cis" als Gegenüber/Gegenteil von "trans". Was ihn nicht daran hindern muss, die gegenwärtige Geschlechterordnung zu hinterfragen. Oder?
Vier Männer saßen im Raum und circa zwanzig Frauen - so grob über den Daumen nach Aussehen geschätzt. Das ist auf fast allen Veranstaltungen des Gender Happening so - wer im Alltag nicht mit gender-spezifischer Diskrimination oder Unverständnis konfrontiert wird, interessiert sich wohl nicht für Gender-Themen. Wie können Männer als Verbündete gewonnen werden? Die Frage blieb im (Klär-)Schlamm der begrifflichen Klärungen stecken.
"Männer als Verbündete?" vollständig lesen »
Vier Männer saßen im Raum und circa zwanzig Frauen - so grob über den Daumen nach Aussehen geschätzt. Das ist auf fast allen Veranstaltungen des Gender Happening so - wer im Alltag nicht mit gender-spezifischer Diskrimination oder Unverständnis konfrontiert wird, interessiert sich wohl nicht für Gender-Themen. Wie können Männer als Verbündete gewonnen werden? Die Frage blieb im (Klär-)Schlamm der begrifflichen Klärungen stecken.
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Geschrieben von Michaela Raab
in Gender Happening, Workshops
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12:12
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Donnerstag, 9. Juli 2009
Stoff_Raum in dem Träume weilen_wenig heilen?
Da die Kulturgeschichte der Vulva wegen Krankheit ausfiel, und ich zur Exklusion und Viktimisierung drogengebrauchen Sexarbeiterinnen"
die intersektorale Betrachtung von Kathrin Schrader, moderiert von Johanna Bussemer verpasste (Vortrag_Berlin_exklusion_of_doped_sexworkers11.ppt),

halte ich heute nur zur Frage der Bündnisfähigkeit von Männern aus dem Workshop von Sebastian Scheele fest: Verantwortungsübernahme statt Schuld

und komme im Anschluss an
toi toi toi zum Feierabend?
PS: Zu Finanzkrise und Sex und Gewalt in Kriegen wird später geblogt.
die intersektorale Betrachtung von Kathrin Schrader, moderiert von Johanna Bussemer verpasste (Vortrag_Berlin_exklusion_of_doped_sexworkers11.ppt),
Kathrin Schrader vom Feministischen Institut Hamburg und Johanna Bussemer Eine intersektorale Betrachtung der Exklusion und Viktimisierung drogengebrauchender Sexarbeiterinnen
halte ich heute nur zur Frage der Bündnisfähigkeit von Männern aus dem Workshop von Sebastian Scheele fest: Verantwortungsübernahme statt Schuld
Antisexismus aus privilegierter Perspektive - Wie können Männer Verbündete sein? Workshop von Sebastian Scheele
und komme im Anschluss an
toi toi toi zum Feierabend?
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"Myriam Thyes: Global Vulva - Flashanimation"PS: Zu Finanzkrise und Sex und Gewalt in Kriegen wird später geblogt.
Geschrieben von Frauke Helwes
in Gender Happening, Vorträge
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01:53
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Dienstag, 7. Juli 2009
Bewegte Männer im letzten Jahrhundert
Zwei Mitglieder des Forum Männer, einem informellen, bundesweiten Männernetzwerk, leiteten den Workshop MännerLeben im GenderDschungel am Montagnachmittag. Interessant war die Darstellung der BRD-Männerbewegung der 70er und 80er Jahre, politisch links und qua Identität vor allem heterosexuell geprägt: wie ein führender Taschenbuchverlag eine Serie Männer herausgab mit dem Untertitel "Der Mann ist sexuell und sozial ein Idiot", wie feministische Debatten jeden Mann als potentiellen Vergewaltiger darzustellen schienen, wie allerlei Autoren (Pilgrim, Bly, Ney...) die Wurzeln dieser gefühlten Idiotie ergründeten und neue Interpretationen von Männlichkeit suchten.
Forum Männer stellt sich die Aufgabe, "einen von Männerseite her dringenden Beitrag zum Projekt einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft und zum Geschlechterdialog zu leisten". Was heißt Geschlechterdialog heute? Um welche Geschlechter geht es? Wer dialogiert mit wem? Wer wird hier implizit ausgeschlossen? Das gender-hochgebildete Publikum was not amused. Wo sind da queer identities? Wie ein Teilnehmer fragte, "wo fängt für euch der Mann an und wo hört er auf?". Spannend wurde es danach, bei informellen Diskussionen im Garten, wo sich die Moderatoren mutig weiterer Kritik und Diskussion stellte.
Forum Männer stellt sich die Aufgabe, "einen von Männerseite her dringenden Beitrag zum Projekt einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft und zum Geschlechterdialog zu leisten". Was heißt Geschlechterdialog heute? Um welche Geschlechter geht es? Wer dialogiert mit wem? Wer wird hier implizit ausgeschlossen? Das gender-hochgebildete Publikum was not amused. Wo sind da queer identities? Wie ein Teilnehmer fragte, "wo fängt für euch der Mann an und wo hört er auf?". Spannend wurde es danach, bei informellen Diskussionen im Garten, wo sich die Moderatoren mutig weiterer Kritik und Diskussion stellte.
Geschrieben von Michaela Raab
in Gender Happening, Workshops
um
19:03
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peace full ____
Bürger in Uniform" oder "Kämpfer"
Militär und Geschlechterverhältnisse in Ost und Westdeutschland
Gitti Henschel moderiert:
Prof. Dr. Christine Eifler
Prof. Dr. Ruth Seifert
Dr. Klaus Naumann

Die militärische Formierung der zwei Gesellschaften, in denen 60 Jahre lang keine lebensweltliche Erfahrung mit Krieg (Naumann) gemacht werden mußte, steht am Anfang:
Wo, so Eifler, "der erste deutsche Friedensstaat" den "Kämpfer der Revolution" im Aufbau des Sozialismus, mit selbstloser Kameradin an der Seite, per Dekret Frieden schaffen läßt - wäre da nicht der Imperialismus,
verbietet im Land, wo der Kriegsfall verfassungsmässig nicht vorgesehen ist,
die wesensmässige Bestimmung der Frauen (Seifert) ihr Töten.
Derart sozialisiert frage ich mich, wie der (ehemals alleinige?!) "Verteidigungs- oder Bündnisfall" in Form des heute "helfenden, rettenden, schützenden", "bewaffneten Sozialarbeiters" offensiv noch in Friedens-Täterschaft umgemünzt werden kann. Statt gefragter zivilrechtlicher "Polyvalenzen" der Streitkräfte würde ja manchmal gern, sehnsüchtig vereinfachend, der "Grauzone"das so genannte "real thing" des Krieges vorgezogen? Auf Augenhöhe eines afghanischen Dorfvorstands zieht dabei der "Vater aller Dinge" (Heraklit) doch nur anti-patriarchalen Gegenschlag nach sich... Der Tanz eines sufistischen "Sohnes" wär interkulturell womöglich angemessener: nämlich friedfertig.
Erst einmal bestätigt wurde dabei die anglo-eurozentrische (Gegen)-Schlagkraft
in der dekonstruktivistischen Aversion vis-á-vis "positiver Eigenschaften" im WORKSHOP MännerLeben im GenderDschungel mit Andreas Goosses undKlaus Schwerma.
Letzterer betonte den Fortschritt des
notwendigen Zulassens von Verunsicherung ! ohne agressive Abwehr !von Männlichkeit für eine Weiterentwicklung. Und interessant bleibt doch, was mensch vom menschen erwartet:
Die 200 Mann starke Männerbewegung im FORUM ließe sich gesellschaftspolitisch betrachten als eine Friedensbewegung,
welche, psychologisch ansetzend, v.a. in der Jungen-Arbeit, endlich auch Sorge und Erziehungsarbeit leistet.
Also: Alle Kriegsdienstverweigerer als Zivi-Kompetente "an die Front"!?
Militär und Geschlechterverhältnisse in Ost und Westdeutschland
Gitti Henschel moderiert:
Prof. Dr. Christine Eifler
Prof. Dr. Ruth Seifert
Dr. Klaus Naumann
tollertross©fh
Die militärische Formierung der zwei Gesellschaften, in denen 60 Jahre lang keine lebensweltliche Erfahrung mit Krieg (Naumann) gemacht werden mußte, steht am Anfang:
Wo, so Eifler, "der erste deutsche Friedensstaat" den "Kämpfer der Revolution" im Aufbau des Sozialismus, mit selbstloser Kameradin an der Seite, per Dekret Frieden schaffen läßt - wäre da nicht der Imperialismus,
verbietet im Land, wo der Kriegsfall verfassungsmässig nicht vorgesehen ist,
die wesensmässige Bestimmung der Frauen (Seifert) ihr Töten.
Derart sozialisiert frage ich mich, wie der (ehemals alleinige?!) "Verteidigungs- oder Bündnisfall" in Form des heute "helfenden, rettenden, schützenden", "bewaffneten Sozialarbeiters" offensiv noch in Friedens-Täterschaft umgemünzt werden kann. Statt gefragter zivilrechtlicher "Polyvalenzen" der Streitkräfte würde ja manchmal gern, sehnsüchtig vereinfachend, der "Grauzone"das so genannte "real thing" des Krieges vorgezogen? Auf Augenhöhe eines afghanischen Dorfvorstands zieht dabei der "Vater aller Dinge" (Heraklit) doch nur anti-patriarchalen Gegenschlag nach sich... Der Tanz eines sufistischen "Sohnes" wär interkulturell womöglich angemessener: nämlich friedfertig.
Erst einmal bestätigt wurde dabei die anglo-eurozentrische (Gegen)-Schlagkraft
in der dekonstruktivistischen Aversion vis-á-vis "positiver Eigenschaften" im WORKSHOP MännerLeben im GenderDschungel mit Andreas Goosses undKlaus Schwerma.
Letzterer betonte den Fortschritt des
notwendigen Zulassens von Verunsicherung ! ohne agressive Abwehr !von Männlichkeit für eine Weiterentwicklung. Und interessant bleibt doch, was mensch vom menschen erwartet:
Die 200 Mann starke Männerbewegung im FORUM ließe sich gesellschaftspolitisch betrachten als eine Friedensbewegung,
welche, psychologisch ansetzend, v.a. in der Jungen-Arbeit, endlich auch Sorge und Erziehungsarbeit leistet.
Also: Alle Kriegsdienstverweigerer als Zivi-Kompetente "an die Front"!?
Geschrieben von Frauke Helwes
in Diskussionen, Gender Happening
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17:56
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Tags für diesen Artikel: antisexismus, diskussionen, gender, globalisierung, grundgesetz, homophobie, militär, männer, nation
miss_d form link_d laws fighting for right
Frauenpolitisches Gespräch 1989-2009
Ungleichzeitig in die Einheit - Erfahrungen
Prof. Hildegard Maria Nickel
Prof. Dr. Tina Thürmer-Rohr
Carola von Braun (ehem. MdA/FDP)
Petra Bläss-? (Ex-Vizepräs. des BT)
Mod. Anne Ulrich
Ulrich moderiert das Gespräch am Abend an. Auch mit den Öffentlichkeitstheoretikern Alexander Kluge und Oskar Negt. Nach "Öffentlichkeit und Erfahrung" (1972), "Geschichte und Eigensinn" (1981) schärften sie in "Maßverhältnisse des Politischen" (1992) einen Begriff, der Politik nicht als "Substanz" versteht, sondern als Form:
jedes "alltägliche Gefühl" kann eine "Intensität" gewinnen, die es politikfähig macht. Emanzipatorische Politik entsteht nur dann, wenn selbstregulierende Organisationsformen ein Maß zueinander finden.
Zum nicht Zusammenfinden in ´vereinter Frauenpower´ vor 20 Jahre finden an diesem Abend eingestandene Enttäuschungen und befreiende Einsichten zur ehemals diversen Agenda eine Form:
Angst und Aufbruch (Bläss, Nickel) hatten spätestens zwischen Sept. 89 und März 90 Frauen aus der DDR über alle Nischen-Grenzen hinweg vernetzt (Bläss); der Unabhängige Frauenverband (UFV) forderte in (so Nickel) "friedlich-revolutionärem" Schwung : "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen", verfehlte aber ohne Rotation das erste lila Mandat. Die starke Westfrauenbewegung, die - mit ausgefeilter Herrschaftsanalyse und Staatskritik im Gepäck (Thürmer-Rohr) - sich "typisch deutsch" auf allen Ebenen gut institutionalisiert hatte (von Braun), sah sich zurückgestutzt. Sie schwieg zur Frage der Nation.
Dass diese hinter Ihr gelassen sein will, erweist sich in dem historisch-materialistisch angedrohten Gang zum Europäischen Gerichtshof: Frauen, deren (Renten-) Ansprüche durch Scheidung in oder auch nach der DDR im politischen System der alt-neuen Bundesrepublik untergehen, fordern ihr Recht hier auf Erden, gegen die biologistisch "tickende Uhr".
Das Vermittlungsproblem, wie sich Erfahrungs- und Wissensbestände von Staatsbürger_innen nicht zuletzt mit Migrationshintergrund "unter Handlungsdruck" in der Krise zu Ein- bzw. Ausschliessungen solcher Art verhalten mögen, bleibt eine Frage von Ressourcen-Verteilung in der Form, d.h. Politik als Handeln ins Ungewisse.
(es folgen später: video-dok inputs und video-dok diskussion)
Ungleichzeitig in die Einheit - Erfahrungen
Prof. Hildegard Maria Nickel
Prof. Dr. Tina Thürmer-Rohr
Carola von Braun (ehem. MdA/FDP)
Petra Bläss-? (Ex-Vizepräs. des BT)
Mod. Anne Ulrich
Ulrich moderiert das Gespräch am Abend an. Auch mit den Öffentlichkeitstheoretikern Alexander Kluge und Oskar Negt. Nach "Öffentlichkeit und Erfahrung" (1972), "Geschichte und Eigensinn" (1981) schärften sie in "Maßverhältnisse des Politischen" (1992) einen Begriff, der Politik nicht als "Substanz" versteht, sondern als Form:
jedes "alltägliche Gefühl" kann eine "Intensität" gewinnen, die es politikfähig macht. Emanzipatorische Politik entsteht nur dann, wenn selbstregulierende Organisationsformen ein Maß zueinander finden.
Zum nicht Zusammenfinden in ´vereinter Frauenpower´ vor 20 Jahre finden an diesem Abend eingestandene Enttäuschungen und befreiende Einsichten zur ehemals diversen Agenda eine Form:
Angst und Aufbruch (Bläss, Nickel) hatten spätestens zwischen Sept. 89 und März 90 Frauen aus der DDR über alle Nischen-Grenzen hinweg vernetzt (Bläss); der Unabhängige Frauenverband (UFV) forderte in (so Nickel) "friedlich-revolutionärem" Schwung : "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen", verfehlte aber ohne Rotation das erste lila Mandat. Die starke Westfrauenbewegung, die - mit ausgefeilter Herrschaftsanalyse und Staatskritik im Gepäck (Thürmer-Rohr) - sich "typisch deutsch" auf allen Ebenen gut institutionalisiert hatte (von Braun), sah sich zurückgestutzt. Sie schwieg zur Frage der Nation.
Dass diese hinter Ihr gelassen sein will, erweist sich in dem historisch-materialistisch angedrohten Gang zum Europäischen Gerichtshof: Frauen, deren (Renten-) Ansprüche durch Scheidung in oder auch nach der DDR im politischen System der alt-neuen Bundesrepublik untergehen, fordern ihr Recht hier auf Erden, gegen die biologistisch "tickende Uhr".
Das Vermittlungsproblem, wie sich Erfahrungs- und Wissensbestände von Staatsbürger_innen nicht zuletzt mit Migrationshintergrund "unter Handlungsdruck" in der Krise zu Ein- bzw. Ausschliessungen solcher Art verhalten mögen, bleibt eine Frage von Ressourcen-Verteilung in der Form, d.h. Politik als Handeln ins Ungewisse.
(es folgen später: video-dok inputs und video-dok diskussion)
Geschrieben von Frauke Helwes
in Gender Happening, Panel
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02:44
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Montag, 6. Juli 2009
Was bringt uns genderpolitisch weiter? - mit Renate Künast
Einführungsvortrag: Was bringt uns genderpolitisch weiter?
Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, durfte den Auftakt zum Gender Happening machen: Vor etwa 100 Zuhörer_innen sprach sie über ihre feministischen Anfänge, die Forderungen von vor 30 Jahren und von heute - und erdete damit gleich den Diskurs: Für sie bedeutet "Gender" keine Utopie, in der Geschlecht als Kategorie abgeschafft wird, sondern ist ein Kampf um die Gleichstellung der beiden Geschlechter, eine Erweiterung des Feminismus. "Was bringt uns genderpolitisch weiter? - mit..." vollständig lesen »
Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, durfte den Auftakt zum Gender Happening machen: Vor etwa 100 Zuhörer_innen sprach sie über ihre feministischen Anfänge, die Forderungen von vor 30 Jahren und von heute - und erdete damit gleich den Diskurs: Für sie bedeutet "Gender" keine Utopie, in der Geschlecht als Kategorie abgeschafft wird, sondern ist ein Kampf um die Gleichstellung der beiden Geschlechter, eine Erweiterung des Feminismus. "Was bringt uns genderpolitisch weiter? - mit..." vollständig lesen »
Geschrieben von Malte Göbel
in Diskussionen, Gender Happening
um
14:40
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Tags für diesen Artikel: feminismus, frauen, gender, gender happening, love me gender, männer, politik
Mittwoch, 24. Juni 2009
Helden wie wir - Bewegte Männer aus Ost und West
Panel 08.07.2009
Zur allgemeinen Anmeldung!
Bewegte Männer aus Ost und West im Gespräch über unterschiedliche und gemeinsame Erfahrungen. Konstruktionen von Männlichkeiten in literarischen Diskursen und politischen Praxen werden aufs Korn genommen, Männlichkeiten (identitäts-)kritisch reflektiert.
Wie war das damals? Gab es im Westen nur Straßenkämpfer, Esoteriker und Hippies, während de Ostmann Arbeiter, Bauer und Genosse war?
Verstanden sich Esoteriker und Genossen oder Hippies und Bauern, nachdem Helden wie Klaus Ultzscht Standhaftigkeit bewiesen und qua Manneskraft die Trennung zwischen Ost und West beendet haben?
Die Frage, ob Männer, jenseits der großen Politik, politische Relevanz hatten wird nun endlich beantwortet: gab es die Spezies "emanzipierter Mann" in Ost und West? Gibt es sie heute nach der großen Einheit? Waren oder sind sie Helden, oder sind sie so wie wir?
Wer liebt den neuen Mann? Und: Wen lieben sie?
Die Diskussion bietet weniger die harten Fakten, als vielmehr Erinnerungen, Anekdoten und Erfahrungen von bewegten. protestierenden, fragenden und schreibenden Männern.
Es diskutieren:
Sven Glawion
Volker Ellis Pilgrim*
Christian Schenk
Felix Ensslin
Stephan Höyng
Zur allgemeinen Anmeldung!
Bewegte Männer aus Ost und West im Gespräch über unterschiedliche und gemeinsame Erfahrungen. Konstruktionen von Männlichkeiten in literarischen Diskursen und politischen Praxen werden aufs Korn genommen, Männlichkeiten (identitäts-)kritisch reflektiert.
Wie war das damals? Gab es im Westen nur Straßenkämpfer, Esoteriker und Hippies, während de Ostmann Arbeiter, Bauer und Genosse war?
Verstanden sich Esoteriker und Genossen oder Hippies und Bauern, nachdem Helden wie Klaus Ultzscht Standhaftigkeit bewiesen und qua Manneskraft die Trennung zwischen Ost und West beendet haben?
Die Frage, ob Männer, jenseits der großen Politik, politische Relevanz hatten wird nun endlich beantwortet: gab es die Spezies "emanzipierter Mann" in Ost und West? Gibt es sie heute nach der großen Einheit? Waren oder sind sie Helden, oder sind sie so wie wir?
Wer liebt den neuen Mann? Und: Wen lieben sie?
Die Diskussion bietet weniger die harten Fakten, als vielmehr Erinnerungen, Anekdoten und Erfahrungen von bewegten. protestierenden, fragenden und schreibenden Männern.
Es diskutieren:
Sven Glawion
Volker Ellis Pilgrim*
Christian Schenk
Felix Ensslin
Stephan Höyng
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Panel
um
16:30
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Montag, 22. Juni 2009
Antisexismus aus privilegierter Perspektive - Wie können Männer Verbündete sein?
Workshop 08.07.2009
Update: Der Workshop ist leider schon ausgebucht!
Können Männer verbündete sein? Was kann getan werden bezüglich hegemonialer Männlichkeit im Alltag? Der Workshop bietet Informationen zu emazipatorischen Ansätzen in der aktuellen Männerforschung und spart dabei die Männerbewegung und Männerprojekteszene nicht aus.
Diskutiert werden soll über die Herstelleung von männlicher Identität und die Möglichkeiten der Dekonstruktion dieser, vor allem im Alltagsleben.
Workshopleitung:
Sebastian Scheele
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Update: Der Workshop ist leider schon ausgebucht!
Können Männer verbündete sein? Was kann getan werden bezüglich hegemonialer Männlichkeit im Alltag? Der Workshop bietet Informationen zu emazipatorischen Ansätzen in der aktuellen Männerforschung und spart dabei die Männerbewegung und Männerprojekteszene nicht aus.
Diskutiert werden soll über die Herstelleung von männlicher Identität und die Möglichkeiten der Dekonstruktion dieser, vor allem im Alltagsleben.
Workshopleitung:
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Workshops
um
18:18
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Testosteron - Der Stoff, aus dem die Männer sind - Testo Tobi in Aktion
Show 08.07.2009
Eintritt:10/15€
Was machen Männer, wenn sie nicht an Sex denken. Genaugenommen tun sie dies alle 30sek am Tag. Was macht einen Mann überhaupt zu einem Mann? Ist es lediglich C19H28O2 oder kurz gesagt TESTOSTERON? Was wäre George Clooney oder Arnold Schwarzenegger ohne es, keine kantigen Gesichter, keine Muskelberge.
Tobias Bücklein alias Testo Tobi nimmt in seiner musikalisch-kabarettistischen Infotainment-Show die Männer und Macker aufs Korn und macht sich für sein Publikum auf den „Weg des wahren Mannes“.
Tobias Bücklein ist seit 20 Jahren als musikalischer Leiter, Pianist, Schauspieler, Regisseur und Kabarettist tätig.
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Eintritt:10/15€
Was machen Männer, wenn sie nicht an Sex denken. Genaugenommen tun sie dies alle 30sek am Tag. Was macht einen Mann überhaupt zu einem Mann? Ist es lediglich C19H28O2 oder kurz gesagt TESTOSTERON? Was wäre George Clooney oder Arnold Schwarzenegger ohne es, keine kantigen Gesichter, keine Muskelberge.
Tobias Bücklein alias Testo Tobi nimmt in seiner musikalisch-kabarettistischen Infotainment-Show die Männer und Macker aufs Korn und macht sich für sein Publikum auf den „Weg des wahren Mannes“.
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Shows
um
17:31
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Donnerstag, 11. Juni 2009
MännerLeben im GenderDschungel
Workshop am 06.07.2009
Wir bitten um Anmeldung!
Welche Männlichkeitsparadigmen hält die aktuelle Genderdebatte bereit?
Andreas Goosses und Klaus Schwerma, beide Mitglieder des Forum Männer, wollen diese und weitere Fragen mit den BesucherInnen des Workshops klären.
Wie sieht es aus mit Zwangsheteronormativität und männlichen Lebenskonzepten? Was ist mit den potentiellen Tätern, wie können Männer über patriarchatskritisches Selbstverständnis zu positiven Männlichkeiten gelangen? Gibt es eine geschlechtergerechte Männerförderung bzw. Männerpolitik?
Das Forum Männer hat Erfahrung, seit 10 Jahren, bietet es einen wichtigen Diskussionsort zu Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse. Ein bundesweites Netzwerk von Männern, die sich beruflich und/oder privat den Themen Männer- bzw. Geschlechterforschung, Männerpolitik, Männerbildung verschrieben haben.
Workshopleitung:
Andreas Goosses
Klaus Schwerma
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Welche Männlichkeitsparadigmen hält die aktuelle Genderdebatte bereit?
Andreas Goosses und Klaus Schwerma, beide Mitglieder des Forum Männer, wollen diese und weitere Fragen mit den BesucherInnen des Workshops klären.
Wie sieht es aus mit Zwangsheteronormativität und männlichen Lebenskonzepten? Was ist mit den potentiellen Tätern, wie können Männer über patriarchatskritisches Selbstverständnis zu positiven Männlichkeiten gelangen? Gibt es eine geschlechtergerechte Männerförderung bzw. Männerpolitik?
Das Forum Männer hat Erfahrung, seit 10 Jahren, bietet es einen wichtigen Diskussionsort zu Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse. Ein bundesweites Netzwerk von Männern, die sich beruflich und/oder privat den Themen Männer- bzw. Geschlechterforschung, Männerpolitik, Männerbildung verschrieben haben.
Workshopleitung:
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Workshops
um
17:28
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