Zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325
Aus Anlass des 10. Jahrestags der Verabschiedung der UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ veranstaltet das Gunda-Werner-Institut (GWI) der Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) in Kooperation mit dem deutschen Frauensicherheitsrat (FSR) und den 1000 Friedensfrauen weltweit eine internationale Konferenz. Damit sollen drei inhaltliche Ziele verfolgt werden. Im ersten Teil wollen wir kritisch Bilanz über die Umsetzung der Resolution 1325 ziehen, und anhand einzelner Fallstudien bisherige Erfolge würdigen und Defizite offenlegen. Im zweiten Schwerpunkt der Konferenz konzentrieren wir uns auf Aspekte, die über die eigentlichen Kernthemen der Resolution hinausgehen. Dazu gehören die Rolle von Geschlechterdynamiken in Krisen und Konfliktsituationen, insbesondere die Problematik von militarisierter Männlichkeit und sexualisierter Gewalt, sowie die Nutzung von Frauen- und Menschenrechten als Legitimation für militärische Interventionspolitik. Am letzten Tag wollen wir gemeinsam mit politischen Entscheidungsträger_innen über konkrete politische Strategien diskutieren, um die Umsetzung der Resolution voranzutreiben und bisher unterbelichtete Themen auf die Agenda der internationalen Gemeinschaft zu setzen.
Das komplette Programm!
Große Teile der Konferenz werden per Livestream übertragen!
Außerdem gibt es ein Filmprogramm und eine Ausstellung!
Auf diesem Blog werden Blogreporter_innen von der Konferenz und den Themen berichten!
Artikel mit Tag programm
Verwandte Tags
ausstellung Ausstellungen berlin blogreporterin das andere geschlecht diskriminierung diskussionen eröffnung feminismus film frauen Frieden&Sicherheit fußball gender gender happening gender-kicks-2011 geschichte konflikt krieg lesung militär männer politik sexualisierte gewalt un-resolution 1325 UN-Resolutiuonen ankündigung antisexismus aufklärung drag fußball wm2010 gender walks gleichberechtigung grundgesetz heteronormativität homophobie judith butler Konferenz lesben lesbenbewegung männerrechtler nation poetry slam queer schwul sexismus trans* Veranstaltungen vortrag biografie Blogreporter_innen boxen design Gender Happening gender sensitive design gestaltung informations-design kommunikations-design love me gender radio web2.0 workshops abschluss alter beeinträchtigung care care ökonomie chancengleichheit familie Film finanzkrise frauenbewegung friedliche revolution generation globalisierung hate crimes identität jour fix journalismus Lesungen literatur medien ost-west panel Politischer Salon porno publikationen rassismus sex show sprache stadt südafrika theater vorträge wende ökonomiekritik Diskussionen Panel agg arbeit ausschlussproduktion buch identitätspolitik Kapitalismus lgbti open space pop publikation Publikationen re:publica2010 schneewittchen rechnet ab sex toys sprachwissenschaft standpunktreflektion tagungskonzeption videoarbeiten wirtschaftssystem Wissenschaft Workshops Fußball-WM 2010 kuratorium Sport Vorträge feministische ökonomie nachhaltigkeit reproduktionsmodell wachstumskritik ökologie kolonialismus politischer salon sexarbeit afrika irak südamerika Auftakt comic dolmetschen hans-christian ströbele radical cheerleading Shows drogen tanz terminverschiebung antifeminismus veranstaltungenDienstag, 26. Oktober 2010
Internationale Konferenz - Krisen bewältigen, bewaffnete Konflikte beenden
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Frieden&Sicherheit, UN-Resolutiuonen
um
11:22
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: ausstellung, berlin, blogreporterin, diskussionen, feminismus, film, frauen, Frieden&Sicherheit, gender, konflikt, krieg, militär, männer, politik, programm, sexualisierte gewalt, un-resolution 1325, UN-Resolutiuonen
Donnerstag, 12. August 2010
Trans*Tagung 2010 in Berlin
TrIQ präsentiert mit freundlicher Unterstützung des Helle Panke e.V. die „Trans* ist für alle da!“-Tagung 2010: Noch größer (4 barrierefreie Etagen), noch umfangreicher (40 workshops und Vorträge), noch bunter (u.a. Lesung des Autorenkombinats Schlotzen&Kloben, Soliparty „Boobs, Brain & Bollox) und noch menschenreicher (erstmals Platz für bis zu 250 Teilnehmer_innen, doppelt so viele wie in den letzten Jahren)!!
Die Tagung findet statt vom 07. bis 10. Oktober 2010 im Pfefferwerk Berlin und richtet sich an Trans*menschen jedweder Eigendefinition, sowie deren Familien, Freund_innen, Spielgefährt_innen, und an alle wunderbar Unentschlossenen.
Anmelden kann mensch sich ab sofort bis spätestens zum 30. September; alle Infos dazu hier und auf der Seite der Tagung www.transtagung.tk. Dort findet sich auch das Programm und alle sonstigen Aktualitäten und Histörchen.
Teilnahmebeiträge:
Der Unkostenbeitrag für die Trans*Tagung 2010 beträgt 30,-, 35,- oder 40,- € (je nach Selbsteinschätzung). Er berechtigt zur Teilnahme an der gesamten Tagung einschließlich der Party am Samstagabend und beinhaltet warme Mittagessen am Samstag und Sonntag. Karten für einzelne Tage können wir aus organisatorischen Gründen leider nicht anbieten.
Wer den Unkostenbeitrag nicht oder nicht ganz aufbringen kann, möge sich bitte vertrauensvoll per e-mail an das Orga-Team (transtagung.berlin (at) yahoo.de) wenden- wir finden eine Lösung!
Die Tagung findet statt vom 07. bis 10. Oktober 2010 im Pfefferwerk Berlin und richtet sich an Trans*menschen jedweder Eigendefinition, sowie deren Familien, Freund_innen, Spielgefährt_innen, und an alle wunderbar Unentschlossenen.
Anmelden kann mensch sich ab sofort bis spätestens zum 30. September; alle Infos dazu hier und auf der Seite der Tagung www.transtagung.tk. Dort findet sich auch das Programm und alle sonstigen Aktualitäten und Histörchen.
Teilnahmebeiträge:
Der Unkostenbeitrag für die Trans*Tagung 2010 beträgt 30,-, 35,- oder 40,- € (je nach Selbsteinschätzung). Er berechtigt zur Teilnahme an der gesamten Tagung einschließlich der Party am Samstagabend und beinhaltet warme Mittagessen am Samstag und Sonntag. Karten für einzelne Tage können wir aus organisatorischen Gründen leider nicht anbieten.
Wer den Unkostenbeitrag nicht oder nicht ganz aufbringen kann, möge sich bitte vertrauensvoll per e-mail an das Orga-Team (transtagung.berlin (at) yahoo.de) wenden- wir finden eine Lösung!
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender, Konferenz, Veranstaltungen
um
12:45
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: berlin, drag, gender, gleichberechtigung, grundgesetz, heteronormativität, Konferenz, politik, programm, queer, trans*, Veranstaltungen
Montag, 13. Juli 2009
Rettungspakete fuer ...
Am Dienstag abend gab es den (monatlichen?) Jour Fix (der Heinrich Böll Stiftung?) zu "Finanz- und Wirtschaftskrise - was hat "Gender" damit zu tun?".
Wie es aussieht, sind auch Andere auf die Idee gekommen, dass Rettungspakete auch anders genutzt werden könnte als zur Unterstützung der Finanzmärkte; das abgebildete Plakat fand sich auf meiner Heimfahrt am Straßenrand der Friedrich- bzw. Chauseestr. :

Menschen - keine Männer oder Frauen. Kinder - ebenfalls unkategorisiert als männlich oder weiblich. Also: alles Gender oder wie jetzt?
Wie es aussieht, sind auch Andere auf die Idee gekommen, dass Rettungspakete auch anders genutzt werden könnte als zur Unterstützung der Finanzmärkte; das abgebildete Plakat fand sich auf meiner Heimfahrt am Straßenrand der Friedrich- bzw. Chauseestr. :
Menschen - keine Männer oder Frauen. Kinder - ebenfalls unkategorisiert als männlich oder weiblich. Also: alles Gender oder wie jetzt?
Geschrieben von Veronika Kaiser
in Diskussionen
um
11:29
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: Diskussionen, feminismus, finanzkrise, gender happening, gleichberechtigung, globalisierung, jour fix, medien, politik, programm
Donnerstag, 4. Juni 2009
Medien von und für Frauen - Qualität in der Nische?
Podiumsdiskussion am 10.07.2009
Die Macherinnern der Magazine Aviva, Missy und Gazelle stellen sich der Diskussion.
Es soll darum gehen, dass Medien für Frauen mehr ist als Diäten, Beauty oder Mode. Dass Nischenthemen die Chance für Qualität und thematische Vielfalt sein können. Denn gerade die Nische ermöglicht einerseits LeserInnen eng an das Blatt oder Portal zu binden andererseits der gestalterischen Kreativität freien Lauf zu lassen. Dennoch ist es oft der Nischenjournalismus, der mit geringen und stark schwankenden Budgets zu kämpfen hat und der gerne von großen etablierten, konservativen Blättern belächelt wird.
Weitere Fragen werden sein, wie und ob Nischenjournalismus auch zum wirtschaftlichen Erfolg führen kann. Vertrieb, Marketing und die oftmals alles entscheidenden Anzeigeneinnahmen bestimmen den Erfolg eines Blattes oder Online-Mediums.
Der derzeit stark schrumpfende Anzeigenmarkt ist nicht nur ein weites Feld, vielmehr scheinen LeserInnen jenseits der gängigen Frauenzeitschriften besonders erklärungsbedürftig.
Nicht zuletzt wird die Frage aufgeworfen, ob „Frau“ als Zielgruppe überhaupt ausreicht, inwiefern „queer“ eine immer wichtigere Rolle bei Leser_innen spielt.
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Die Magazine:
Aviva, Berliner Online-Frauenmagazin:
Missy, Feministisches Pop-Kulturmagazin,
Gazelle, Das multikulturelle Frauenmagazin
Es diskutieren:
Sharon Adler, Chefredakteurin und Geschäftsführerin Aviva
Chris Köver, Team Missy
Sineb El Masrar, Herausgeberin Gazelle
Gudrun Fertig (L-Mag) Moderation
Die Macherinnern der Magazine Aviva, Missy und Gazelle stellen sich der Diskussion.
Es soll darum gehen, dass Medien für Frauen mehr ist als Diäten, Beauty oder Mode. Dass Nischenthemen die Chance für Qualität und thematische Vielfalt sein können. Denn gerade die Nische ermöglicht einerseits LeserInnen eng an das Blatt oder Portal zu binden andererseits der gestalterischen Kreativität freien Lauf zu lassen. Dennoch ist es oft der Nischenjournalismus, der mit geringen und stark schwankenden Budgets zu kämpfen hat und der gerne von großen etablierten, konservativen Blättern belächelt wird.
Weitere Fragen werden sein, wie und ob Nischenjournalismus auch zum wirtschaftlichen Erfolg führen kann. Vertrieb, Marketing und die oftmals alles entscheidenden Anzeigeneinnahmen bestimmen den Erfolg eines Blattes oder Online-Mediums.
Der derzeit stark schrumpfende Anzeigenmarkt ist nicht nur ein weites Feld, vielmehr scheinen LeserInnen jenseits der gängigen Frauenzeitschriften besonders erklärungsbedürftig.
Nicht zuletzt wird die Frage aufgeworfen, ob „Frau“ als Zielgruppe überhaupt ausreicht, inwiefern „queer“ eine immer wichtigere Rolle bei Leser_innen spielt.
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Die Magazine:
Aviva, Berliner Online-Frauenmagazin:
Missy, Feministisches Pop-Kulturmagazin,
Gazelle, Das multikulturelle Frauenmagazin
Es diskutieren:
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Diskussionen, Gender Happening
um
19:55
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Dragzhaufen rockt das Gender Happening
Abschlussshow am 11.07.2009
Nach ihrem fulminanten Auftritt beim 100° Festival im HAU und dem glamourösen Gewinn des dazugehörigen Publikumspreises wird der Dragzhaufen auch das Gender Happening rocken und der Woche eine gebührenden Abschied geben.
Der Dragzhaufen über sich selbst:
Es ist eine Gemeinschaftsproduktion der:
Spicy Tigers on Speed:
Belinda X-Press, Lilo Libido, Rachel against the Machine, LCavaliero & Lady Moira
sowie Viola,
sowie Moritz G. (Kingz of Berlin)
und anderen Held_innen der Queeren Szene Berlins:
Willi Wimper, Mario Nette, Juliette Biscuit, Dedi Cate & Audrey
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Nach ihrem fulminanten Auftritt beim 100° Festival im HAU und dem glamourösen Gewinn des dazugehörigen Publikumspreises wird der Dragzhaufen auch das Gender Happening rocken und der Woche eine gebührenden Abschied geben.
Der Dragzhaufen über sich selbst:
Spicy Tigers on Speed, Viola & The Perverters:
DRAGZHAUFEN
we don't play guitars, but we DANCE AND PERFORM! aRe You a mAn or a wOmAN? - NO!
perform gender cliches and then smash them! dance until your head spins!
go drag! come queer!
Der Dragzhaufen präsentiert ein Spektakel der Perversitäten mit rauchenden Flugbegleiterinnen, einem christlichen Fundamentalisten und konkurrierenden Liebeserklärungen in schwindelerregender Höhe. Die Lust am Herumspielen mit wännlich und meiblich durchzieht das Programm genauso wie die Unlust, herrschenden Normen über Liebe, Körper und Politik zu folgen. Verehrte verirrte Ladiez und gentle Ladiez, lassen Sie sich durch die Kunst der Lippensynchronisation betören und ihre Gehirnwindungen lustvollst durchschütteln!
Es ist eine Gemeinschaftsproduktion der:
Spicy Tigers on Speed:
Belinda X-Press, Lilo Libido, Rachel against the Machine, LCavaliero & Lady Moira
sowie Viola,
sowie Moritz G. (Kingz of Berlin)
und anderen Held_innen der Queeren Szene Berlins:
Willi Wimper, Mario Nette, Juliette Biscuit, Dedi Cate & Audrey
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Shows
um
18:47
| Kommentare (0)
| Trackback (1)
Mittwoch, 27. Mai 2009
Queer Up the Word - Poetry Slam mit Open Stage
Wer hat Lust, beim Poetry Slam "Queer up the Word" des Gender Happenings seinen Gedanken, Gedichten, Worten eine Öffentlichkeit zu geben?
Am Dienstag, den 07. Juli 2009 um 20Uhr wird ein Poetry Slam den Tag rund um das Thema "Einmal que(e)r gelesen" abrunden.

Moderiert von Sarah Hakenberg, mit Auftritten von KaCoSónia und anti g.one, bietet der Abend allen die Möglichkeit, "Queer up the word" eine Stimme zu verleihen.
Anmeldung bitte unter gwi@boell.de Stichwort: Anmeldung Poetry Slam.
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Shows
um
11:56
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Montag, 25. Mai 2009
Frank Begemann mit "About Sexuality" und "You make me horny!" beim Gender Happening
Videoarbeiten, Mittwoch den 08. Juli 2009
About Sexuality
Wie empfinden Jungen Sexualität, sexuelle Empfindungen oder sexuelle Empfindlichkeit? Wie sprechen sie darüber?
Frank Begemann arbeitet bereits seit 2006 an einem Filmprojekt mit dem Titel „About Sexuality“, welches genau diese Fragen aufwirft und behandelt.
In dem Film sind Sequenzen aneinandergereiht, in denen Jugendliche in kurzen Statements über ihre Sexualität sprechen. Der Blick der ZuschauerInnen wird gebrochen, indem lediglich der Mund der Jugendlichen zu sehen ist und sie so in ihrer Person nicht zu erkennen sind.
Durch die Arbeit von Frank Begemann in dem von Dissens e.V. durchgeführten und Aktion Mensch geförderten Projektes „Intersektionale Gewaltprävention“ konnte eine weitere Sequenz in „About Sexuality“ einfließen. In diesem Projekt wurde in der Arbeit mit Jungen einer sozialen Trainingsgruppe versucht, die zuvor erarbeiteten Inhalte in das künstlerische Projekt von Frank Begemann zu integrieren.
Den Film und die Arbeit daran/damit versteht Frank Begemann als fortlaufenden Prozess - „Work in progress“ (Process-Art).
About Sexuality HDV: 1,5 Min, gezeigt als Loop.
You make me horny!
Wie nehmen Jugendliche Gewalt verherrlichende und sexistische Texte von Rappern wie Bushido oder Prince Porno war? Werden sie kritisch reflektiert oder einfach nur konsumiert?
Frank Begemann hat sich diese Frage während eines von ihm veranstalteten Rap-Workshops gestellt und die Jugendlichen darauf angesprochen. Dabei stellte er fest, dass Jugendliche zunächst zu Verharmlosung neigen, jedoch im Gespräch erkennen lassen, dass sie durchaus nicht nur konsumieren sondern ein klares Auge und Gehör für Gewalt und Sexismus in den Texten haben.
Performance: You make me horny! HDV 4,5 Min. Sound: DJ Bomba
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Über Frank Begemann:
Jahrgang 1967, studierte nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann Sozialwesen in der School of Art HBK Braunschweig Video Art und Performance, in den Klassen Marina Abramovic` und John Armleder.
In seiner künstlerischen Arbeit hat sich Frank Begemann auf geschlechtsspezifische Themen spezialisiert und legt im Bereich Hilfen zur Erziehung seinen Schwerpunkt auf eine Geschlechter begleitende Kunstvermittlung.
Im Netz:
www.fuzzy-kids.de
frankbegemann@fuzzy-kids.de
Jungenarbeit und Kunst.
Projekt in Marzahn Hellersdorf.
Tätigkeit für Dissens e.V.
Kein Blümchenrap. Nicht immer cool, nicht immer stark.
Brauchen Jungen ein neues Rollenbild? Anke Lübbert im Gespräch mit Frank Begemann, 2007
MAGAZIN DER BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG
About Sexuality
Frank Begemann arbeitet bereits seit 2006 an einem Filmprojekt mit dem Titel „About Sexuality“, welches genau diese Fragen aufwirft und behandelt.
In dem Film sind Sequenzen aneinandergereiht, in denen Jugendliche in kurzen Statements über ihre Sexualität sprechen. Der Blick der ZuschauerInnen wird gebrochen, indem lediglich der Mund der Jugendlichen zu sehen ist und sie so in ihrer Person nicht zu erkennen sind.
Durch die Arbeit von Frank Begemann in dem von Dissens e.V. durchgeführten und Aktion Mensch geförderten Projektes „Intersektionale Gewaltprävention“ konnte eine weitere Sequenz in „About Sexuality“ einfließen. In diesem Projekt wurde in der Arbeit mit Jungen einer sozialen Trainingsgruppe versucht, die zuvor erarbeiteten Inhalte in das künstlerische Projekt von Frank Begemann zu integrieren.
Den Film und die Arbeit daran/damit versteht Frank Begemann als fortlaufenden Prozess - „Work in progress“ (Process-Art).
About Sexuality HDV: 1,5 Min, gezeigt als Loop.
You make me horny!
Frank Begemann hat sich diese Frage während eines von ihm veranstalteten Rap-Workshops gestellt und die Jugendlichen darauf angesprochen. Dabei stellte er fest, dass Jugendliche zunächst zu Verharmlosung neigen, jedoch im Gespräch erkennen lassen, dass sie durchaus nicht nur konsumieren sondern ein klares Auge und Gehör für Gewalt und Sexismus in den Texten haben.
Performance: You make me horny! HDV 4,5 Min. Sound: DJ Bomba
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Über Frank Begemann:
Jahrgang 1967, studierte nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann Sozialwesen in der School of Art HBK Braunschweig Video Art und Performance, in den Klassen Marina Abramovic` und John Armleder.
In seiner künstlerischen Arbeit hat sich Frank Begemann auf geschlechtsspezifische Themen spezialisiert und legt im Bereich Hilfen zur Erziehung seinen Schwerpunkt auf eine Geschlechter begleitende Kunstvermittlung.
Im Netz:
www.fuzzy-kids.de
frankbegemann@fuzzy-kids.de
Jungenarbeit und Kunst.
Projekt in Marzahn Hellersdorf.
Tätigkeit für Dissens e.V.
Kein Blümchenrap. Nicht immer cool, nicht immer stark.
Brauchen Jungen ein neues Rollenbild? Anke Lübbert im Gespräch mit Frank Begemann, 2007
MAGAZIN DER BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Videoarbeiten
um
15:54
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Donnerstag, 14. Mai 2009
Identität und Erfahrung als Ein-/Ausschluss?
Möglichkeiten politischer Allianzen am Beispiel queerer Bildungsarbeit.
Workshop am Donnerstag 09.07.2009
Bitte Anmelden!
Identitätsbezogene Bewegungen haben ihre eigenen Mechanismen von Ein- und Ausschluss. Zentral ist immer wieder die Frage, inwiefern bestimmte Erfahrungen oder Identitätspositionen die Voraussetzung dafür sind, an einem bestimmten politischen Projekt teilzunehmen und welche Rolle denen zukommt, die in bestimmten Verhältnissen privilegiert werden.
ABqueer wird dies, beim Gender Happening am Donnerstag, den 09. Juli am Beispiel der Bildungsarbeit, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Regulierung von Sexualität und Geschlecht befördern will, diskutieren.
Marginalisierte Lebensweisen sollen sichtbar gemacht, Vorurteile diesen gegenüber abgebaut werden. Normen von Sexualität und Geschlecht werden dabei (radikal) Infrage gestellt. Das Panel wir unter anderem der Frage nachgehen, warum Impulse zu dieser Arbeit oft von lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und/oder queer (lsbtq) lebenden Menschen ausgehen. Ist die Erfahrung von Homophobie/Coming Out die Voraussetzung, um pädagogisch zu diesen Themen arbeiten zu können? Sind die Biographien von Personen, deren Geschlecht oder Sexualität (vermeintlich) privilegiert sind, ein möglicher Lerngegenstand? Was heißt in diesem Kontext Betroffenheit?
Am Beispiel der Arbeit von ABqueer sollen diese und weitere Fragen mit den WorkshopteilnehmerInnen diskutiert werden.
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Über ABqueer
ABqueer ist ein freier und gemeinnütziger Berliner Träger, der Aufklärungs- und Beratungsangebote für Jugendliche und MultiplikatorInnen in Bezug auf lesbische, schwule, bisexuelle und transgender (kurz: lsbt) Lebensweisen anbietet. ABqueer versteht seine Arbeit als Antidiskriminierungsarbeit und Menschenrechtsbildung. Dabei werden verschieden Projekte vereint, u.a. das Aufklärungsprojekt, welches seit 1990 Veranstaltungen zum Themenkomplex Vielfalt von Lebensweisen in Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen durchführt, mit dem Ansatz „Jugendliche klären Jugendliche auf“, d.h. Jugendliche und junge Erwachsenen, die selbst lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender leben und eine projektinterne Ausbildung durchlaufen haben, führen die Veranstaltungen selbständig durch.
Das MultiplikatorInnenprojekt teach out bietet Beratung und Fortbildung für LehrerInnen, ReferendarInnen und andere PädagogInnen aus Schule und Jugendfreizeitbereich zum Thema Vielfalt von Lebensweisen an. Das Ziel des Projektes ist es, PädagogInnen für die Lebenssituation von lsbt Jugendlichen zu sensibilisieren.
Das Trans*Projekt inbetween bietet Jugendlichen, Angehörigen und PädagogInnen Informationen und Beratung zum Thema Transgeschlechtlichkeit. Die kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung kann persönlich, per Telefon oder Mail erfolgen.
ABqueer bietet seine Veranstaltungen als Kooperationspartner an.
Workshop am Donnerstag 09.07.2009
Bitte Anmelden!
Identitätsbezogene Bewegungen haben ihre eigenen Mechanismen von Ein- und Ausschluss. Zentral ist immer wieder die Frage, inwiefern bestimmte Erfahrungen oder Identitätspositionen die Voraussetzung dafür sind, an einem bestimmten politischen Projekt teilzunehmen und welche Rolle denen zukommt, die in bestimmten Verhältnissen privilegiert werden.
ABqueer wird dies, beim Gender Happening am Donnerstag, den 09. Juli am Beispiel der Bildungsarbeit, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Regulierung von Sexualität und Geschlecht befördern will, diskutieren.
Marginalisierte Lebensweisen sollen sichtbar gemacht, Vorurteile diesen gegenüber abgebaut werden. Normen von Sexualität und Geschlecht werden dabei (radikal) Infrage gestellt. Das Panel wir unter anderem der Frage nachgehen, warum Impulse zu dieser Arbeit oft von lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich und/oder queer (lsbtq) lebenden Menschen ausgehen. Ist die Erfahrung von Homophobie/Coming Out die Voraussetzung, um pädagogisch zu diesen Themen arbeiten zu können? Sind die Biographien von Personen, deren Geschlecht oder Sexualität (vermeintlich) privilegiert sind, ein möglicher Lerngegenstand? Was heißt in diesem Kontext Betroffenheit?
Am Beispiel der Arbeit von ABqueer sollen diese und weitere Fragen mit den WorkshopteilnehmerInnen diskutiert werden.
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Über ABqueer
ABqueer ist ein freier und gemeinnütziger Berliner Träger, der Aufklärungs- und Beratungsangebote für Jugendliche und MultiplikatorInnen in Bezug auf lesbische, schwule, bisexuelle und transgender (kurz: lsbt) Lebensweisen anbietet. ABqueer versteht seine Arbeit als Antidiskriminierungsarbeit und Menschenrechtsbildung. Dabei werden verschieden Projekte vereint, u.a. das Aufklärungsprojekt, welches seit 1990 Veranstaltungen zum Themenkomplex Vielfalt von Lebensweisen in Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen durchführt, mit dem Ansatz „Jugendliche klären Jugendliche auf“, d.h. Jugendliche und junge Erwachsenen, die selbst lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender leben und eine projektinterne Ausbildung durchlaufen haben, führen die Veranstaltungen selbständig durch.
Das MultiplikatorInnenprojekt teach out bietet Beratung und Fortbildung für LehrerInnen, ReferendarInnen und andere PädagogInnen aus Schule und Jugendfreizeitbereich zum Thema Vielfalt von Lebensweisen an. Das Ziel des Projektes ist es, PädagogInnen für die Lebenssituation von lsbt Jugendlichen zu sensibilisieren.
Das Trans*Projekt inbetween bietet Jugendlichen, Angehörigen und PädagogInnen Informationen und Beratung zum Thema Transgeschlechtlichkeit. Die kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung kann persönlich, per Telefon oder Mail erfolgen.
ABqueer bietet seine Veranstaltungen als Kooperationspartner an.
Sonntag, 26. April 2009
Love me Gender–Gender is Happening bloggt sich durchs www
Unter dem Motto „Love me Gender – Gender is Happening“ lädt das Gunda Werner Institut vom 06.-11.Juli 2009 in die Heinrich Böll Stiftung ein.
Gender fordert heraus, eröffnet neue Betrachtungsweisen und macht Spaß. Love me Gender – Gender is Happening vermittelt diese Freude an der Auseinandersetzung mit Geschlecht und Geschlechterpolitiken in einer bunten und ereignisreichen Woche.
Das Programm befindet sich derzeit noch im Fluss, alle sind eingeladen sich daran zu beteiligen und diese Woche mitzugestalten.
Jubiläen wie:
• 90 Jahre Frauenwahlrecht
• 60 Jahre deutsche Nachkriegsverfassungen
• 60 Jahre „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir
• 40 Jahre Stonewall als Wende queerer Emanzipationsbewegungen
• 20 Jahre Mauerfall
begleiten thematisch die Woche und verdeutlichen die Vielfältigkeit der Zugänge.
Der Blog zur Veranstaltung wird nicht nur die einzelnen Programmpunkte genauer vorstellen, sondern bietet auch Raum zur Diskussion, zum Einmischen und zum virtuellen Mitmachen.
Daher die Aufforderung an Alle: fühlt euch frei zu kommentieren, zu informieren und zu vernetzen. Denn Gender happens auch im Web 2.0!
Gender fordert heraus, eröffnet neue Betrachtungsweisen und macht Spaß. Love me Gender – Gender is Happening vermittelt diese Freude an der Auseinandersetzung mit Geschlecht und Geschlechterpolitiken in einer bunten und ereignisreichen Woche.
Das Programm befindet sich derzeit noch im Fluss, alle sind eingeladen sich daran zu beteiligen und diese Woche mitzugestalten.
Jubiläen wie:
• 90 Jahre Frauenwahlrecht
• 60 Jahre deutsche Nachkriegsverfassungen
• 60 Jahre „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir
• 40 Jahre Stonewall als Wende queerer Emanzipationsbewegungen
• 20 Jahre Mauerfall
begleiten thematisch die Woche und verdeutlichen die Vielfältigkeit der Zugänge.
Der Blog zur Veranstaltung wird nicht nur die einzelnen Programmpunkte genauer vorstellen, sondern bietet auch Raum zur Diskussion, zum Einmischen und zum virtuellen Mitmachen.
Daher die Aufforderung an Alle: fühlt euch frei zu kommentieren, zu informieren und zu vernetzen. Denn Gender happens auch im Web 2.0!
(Seite 1 von 1, insgesamt 9 Einträge)









