Für das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen wird ein neuer Film gesucht, der ab Mai 2010 in der Betonstele des Denkmals am Tiergarten gezeigt werden soll. Die Konzeption des Denkmals sieht vor, den Film der durch ein Fenster in der Stele zu sehen ist, im 2-Jahres-Rhythmus auszutauschen. Zu sehen ist derzeit eine Kussszene zwischen zwei Männern, es wäre daher aus geschlechtergerechter Perspektive toll, wenn im nächsten Film zwei sich küssende Frauen zu sehen sind.
Die "Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas" ruft interessierte Videokünstler_innen in einem öffentlichen Ideenwettbewerb dazu auf bis zum 9. Januar 2010 entsprechende Beiträge einzureichen. Die Mindestanfoderungen die an den Beitrag gestellt werden sind: schwarz-weiß, gleichgeschlechtliche Kussszene, maximal 2 Minuten lang. Mehr Informationen in der Ausschreibung Stiftung Denkmal.
Ran an Kamera und Schnittprogramm!
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Filmwettbewerb!
Donnerstag, 9. Juli 2009
Stoff_Raum in dem Träume weilen_wenig heilen?
Da die Kulturgeschichte der Vulva wegen Krankheit ausfiel, und ich zur Exklusion und Viktimisierung drogengebrauchen Sexarbeiterinnen"
die intersektorale Betrachtung von Kathrin Schrader, moderiert von Johanna Bussemer verpasste (Vortrag_Berlin_exklusion_of_doped_sexworkers11.ppt),

halte ich heute nur zur Frage der Bündnisfähigkeit von Männern aus dem Workshop von Sebastian Scheele fest: Verantwortungsübernahme statt Schuld

und komme im Anschluss an
toi toi toi zum Feierabend?
PS: Zu Finanzkrise und Sex und Gewalt in Kriegen wird später geblogt.
die intersektorale Betrachtung von Kathrin Schrader, moderiert von Johanna Bussemer verpasste (Vortrag_Berlin_exklusion_of_doped_sexworkers11.ppt),
Kathrin Schrader vom Feministischen Institut Hamburg und Johanna Bussemer Eine intersektorale Betrachtung der Exklusion und Viktimisierung drogengebrauchender Sexarbeiterinnen
halte ich heute nur zur Frage der Bündnisfähigkeit von Männern aus dem Workshop von Sebastian Scheele fest: Verantwortungsübernahme statt Schuld
Antisexismus aus privilegierter Perspektive - Wie können Männer Verbündete sein? Workshop von Sebastian Scheele
und komme im Anschluss an
toi toi toi zum Feierabend?
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"Myriam Thyes: Global Vulva - Flashanimation"PS: Zu Finanzkrise und Sex und Gewalt in Kriegen wird später geblogt.
Geschrieben von Frauke Helwes
in Gender Happening, Vorträge
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01:53
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Dienstag, 7. Juli 2009
miss_d form link_d laws fighting for right
Frauenpolitisches Gespräch 1989-2009
Ungleichzeitig in die Einheit - Erfahrungen
Prof. Hildegard Maria Nickel
Prof. Dr. Tina Thürmer-Rohr
Carola von Braun (ehem. MdA/FDP)
Petra Bläss-? (Ex-Vizepräs. des BT)
Mod. Anne Ulrich
Ulrich moderiert das Gespräch am Abend an. Auch mit den Öffentlichkeitstheoretikern Alexander Kluge und Oskar Negt. Nach "Öffentlichkeit und Erfahrung" (1972), "Geschichte und Eigensinn" (1981) schärften sie in "Maßverhältnisse des Politischen" (1992) einen Begriff, der Politik nicht als "Substanz" versteht, sondern als Form:
jedes "alltägliche Gefühl" kann eine "Intensität" gewinnen, die es politikfähig macht. Emanzipatorische Politik entsteht nur dann, wenn selbstregulierende Organisationsformen ein Maß zueinander finden.
Zum nicht Zusammenfinden in ´vereinter Frauenpower´ vor 20 Jahre finden an diesem Abend eingestandene Enttäuschungen und befreiende Einsichten zur ehemals diversen Agenda eine Form:
Angst und Aufbruch (Bläss, Nickel) hatten spätestens zwischen Sept. 89 und März 90 Frauen aus der DDR über alle Nischen-Grenzen hinweg vernetzt (Bläss); der Unabhängige Frauenverband (UFV) forderte in (so Nickel) "friedlich-revolutionärem" Schwung : "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen", verfehlte aber ohne Rotation das erste lila Mandat. Die starke Westfrauenbewegung, die - mit ausgefeilter Herrschaftsanalyse und Staatskritik im Gepäck (Thürmer-Rohr) - sich "typisch deutsch" auf allen Ebenen gut institutionalisiert hatte (von Braun), sah sich zurückgestutzt. Sie schwieg zur Frage der Nation.
Dass diese hinter Ihr gelassen sein will, erweist sich in dem historisch-materialistisch angedrohten Gang zum Europäischen Gerichtshof: Frauen, deren (Renten-) Ansprüche durch Scheidung in oder auch nach der DDR im politischen System der alt-neuen Bundesrepublik untergehen, fordern ihr Recht hier auf Erden, gegen die biologistisch "tickende Uhr".
Das Vermittlungsproblem, wie sich Erfahrungs- und Wissensbestände von Staatsbürger_innen nicht zuletzt mit Migrationshintergrund "unter Handlungsdruck" in der Krise zu Ein- bzw. Ausschliessungen solcher Art verhalten mögen, bleibt eine Frage von Ressourcen-Verteilung in der Form, d.h. Politik als Handeln ins Ungewisse.
(es folgen später: video-dok inputs und video-dok diskussion)
Ungleichzeitig in die Einheit - Erfahrungen
Prof. Hildegard Maria Nickel
Prof. Dr. Tina Thürmer-Rohr
Carola von Braun (ehem. MdA/FDP)
Petra Bläss-? (Ex-Vizepräs. des BT)
Mod. Anne Ulrich
Ulrich moderiert das Gespräch am Abend an. Auch mit den Öffentlichkeitstheoretikern Alexander Kluge und Oskar Negt. Nach "Öffentlichkeit und Erfahrung" (1972), "Geschichte und Eigensinn" (1981) schärften sie in "Maßverhältnisse des Politischen" (1992) einen Begriff, der Politik nicht als "Substanz" versteht, sondern als Form:
jedes "alltägliche Gefühl" kann eine "Intensität" gewinnen, die es politikfähig macht. Emanzipatorische Politik entsteht nur dann, wenn selbstregulierende Organisationsformen ein Maß zueinander finden.
Zum nicht Zusammenfinden in ´vereinter Frauenpower´ vor 20 Jahre finden an diesem Abend eingestandene Enttäuschungen und befreiende Einsichten zur ehemals diversen Agenda eine Form:
Angst und Aufbruch (Bläss, Nickel) hatten spätestens zwischen Sept. 89 und März 90 Frauen aus der DDR über alle Nischen-Grenzen hinweg vernetzt (Bläss); der Unabhängige Frauenverband (UFV) forderte in (so Nickel) "friedlich-revolutionärem" Schwung : "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen", verfehlte aber ohne Rotation das erste lila Mandat. Die starke Westfrauenbewegung, die - mit ausgefeilter Herrschaftsanalyse und Staatskritik im Gepäck (Thürmer-Rohr) - sich "typisch deutsch" auf allen Ebenen gut institutionalisiert hatte (von Braun), sah sich zurückgestutzt. Sie schwieg zur Frage der Nation.
Dass diese hinter Ihr gelassen sein will, erweist sich in dem historisch-materialistisch angedrohten Gang zum Europäischen Gerichtshof: Frauen, deren (Renten-) Ansprüche durch Scheidung in oder auch nach der DDR im politischen System der alt-neuen Bundesrepublik untergehen, fordern ihr Recht hier auf Erden, gegen die biologistisch "tickende Uhr".
Das Vermittlungsproblem, wie sich Erfahrungs- und Wissensbestände von Staatsbürger_innen nicht zuletzt mit Migrationshintergrund "unter Handlungsdruck" in der Krise zu Ein- bzw. Ausschliessungen solcher Art verhalten mögen, bleibt eine Frage von Ressourcen-Verteilung in der Form, d.h. Politik als Handeln ins Ungewisse.
(es folgen später: video-dok inputs und video-dok diskussion)
Geschrieben von Frauke Helwes
in Gender Happening, Panel
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Tags für diesen Artikel: beeinträchtigung, feminismus, frauenbewegung, friedliche revolution, geschichte, gleichberechtigung, globalisierung, homophobie, männer, nation, ost-west, rassismus, videoarbeiten, wende
Freitag, 12. Juni 2009
Was heißt "das andere Geschlecht" für Sie? - Erste Impressionen
"Was heißt das andere Geschlecht für Sie?" Mit dieser Frage im Gepäck ist ak film auf der Suche nach "Antworten" losgezogen und hat Menschen auf der Straße befragt, was ihnen spontan zu dieser Frage einfällt.
Viele Menschen haben viele unterschiedliche Antworten gegeben. Einen kleinen Auszug möchten wir schon heute präsentieren und zur Diskussion anregen.
In Kürze werden wir einen weiteren Kurzfilm präsentieren: Spannung ist also angesagt.
Der ganze Film, mit vielen weiteren Fragen, Antworten und Aussagen wird am 06.07.2009 zur Eröffnung des Gender Happenings zu sehen sein.
Diskutiert mit im Forum
ak film, das sind: Marlene Bauer, Alex Giegold*, Katrin Köppert und Francesca Schmidt
*Alex ist übrigens unsere Fotografin und hat das Foto für den Blog gemacht.
Viele Menschen haben viele unterschiedliche Antworten gegeben. Einen kleinen Auszug möchten wir schon heute präsentieren und zur Diskussion anregen.
In Kürze werden wir einen weiteren Kurzfilm präsentieren: Spannung ist also angesagt.
Der ganze Film, mit vielen weiteren Fragen, Antworten und Aussagen wird am 06.07.2009 zur Eröffnung des Gender Happenings zu sehen sein.
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Diskutiert mit im Forum
ak film, das sind: Marlene Bauer, Alex Giegold*, Katrin Köppert und Francesca Schmidt
*Alex ist übrigens unsere Fotografin und hat das Foto für den Blog gemacht.
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Film, Gender Happening
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16:43
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Tags für diesen Artikel: das andere geschlecht, film, gender happening, love me gender, videoarbeiten
Montag, 25. Mai 2009
Frank Begemann mit "About Sexuality" und "You make me horny!" beim Gender Happening
Videoarbeiten, Mittwoch den 08. Juli 2009
About Sexuality
Wie empfinden Jungen Sexualität, sexuelle Empfindungen oder sexuelle Empfindlichkeit? Wie sprechen sie darüber?
Frank Begemann arbeitet bereits seit 2006 an einem Filmprojekt mit dem Titel „About Sexuality“, welches genau diese Fragen aufwirft und behandelt.
In dem Film sind Sequenzen aneinandergereiht, in denen Jugendliche in kurzen Statements über ihre Sexualität sprechen. Der Blick der ZuschauerInnen wird gebrochen, indem lediglich der Mund der Jugendlichen zu sehen ist und sie so in ihrer Person nicht zu erkennen sind.
Durch die Arbeit von Frank Begemann in dem von Dissens e.V. durchgeführten und Aktion Mensch geförderten Projektes „Intersektionale Gewaltprävention“ konnte eine weitere Sequenz in „About Sexuality“ einfließen. In diesem Projekt wurde in der Arbeit mit Jungen einer sozialen Trainingsgruppe versucht, die zuvor erarbeiteten Inhalte in das künstlerische Projekt von Frank Begemann zu integrieren.
Den Film und die Arbeit daran/damit versteht Frank Begemann als fortlaufenden Prozess - „Work in progress“ (Process-Art).
About Sexuality HDV: 1,5 Min, gezeigt als Loop.
You make me horny!
Wie nehmen Jugendliche Gewalt verherrlichende und sexistische Texte von Rappern wie Bushido oder Prince Porno war? Werden sie kritisch reflektiert oder einfach nur konsumiert?
Frank Begemann hat sich diese Frage während eines von ihm veranstalteten Rap-Workshops gestellt und die Jugendlichen darauf angesprochen. Dabei stellte er fest, dass Jugendliche zunächst zu Verharmlosung neigen, jedoch im Gespräch erkennen lassen, dass sie durchaus nicht nur konsumieren sondern ein klares Auge und Gehör für Gewalt und Sexismus in den Texten haben.
Performance: You make me horny! HDV 4,5 Min. Sound: DJ Bomba
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Über Frank Begemann:
Jahrgang 1967, studierte nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann Sozialwesen in der School of Art HBK Braunschweig Video Art und Performance, in den Klassen Marina Abramovic` und John Armleder.
In seiner künstlerischen Arbeit hat sich Frank Begemann auf geschlechtsspezifische Themen spezialisiert und legt im Bereich Hilfen zur Erziehung seinen Schwerpunkt auf eine Geschlechter begleitende Kunstvermittlung.
Im Netz:
www.fuzzy-kids.de
frankbegemann@fuzzy-kids.de
Jungenarbeit und Kunst.
Projekt in Marzahn Hellersdorf.
Tätigkeit für Dissens e.V.
Kein Blümchenrap. Nicht immer cool, nicht immer stark.
Brauchen Jungen ein neues Rollenbild? Anke Lübbert im Gespräch mit Frank Begemann, 2007
MAGAZIN DER BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG
About Sexuality
Frank Begemann arbeitet bereits seit 2006 an einem Filmprojekt mit dem Titel „About Sexuality“, welches genau diese Fragen aufwirft und behandelt.
In dem Film sind Sequenzen aneinandergereiht, in denen Jugendliche in kurzen Statements über ihre Sexualität sprechen. Der Blick der ZuschauerInnen wird gebrochen, indem lediglich der Mund der Jugendlichen zu sehen ist und sie so in ihrer Person nicht zu erkennen sind.
Durch die Arbeit von Frank Begemann in dem von Dissens e.V. durchgeführten und Aktion Mensch geförderten Projektes „Intersektionale Gewaltprävention“ konnte eine weitere Sequenz in „About Sexuality“ einfließen. In diesem Projekt wurde in der Arbeit mit Jungen einer sozialen Trainingsgruppe versucht, die zuvor erarbeiteten Inhalte in das künstlerische Projekt von Frank Begemann zu integrieren.
Den Film und die Arbeit daran/damit versteht Frank Begemann als fortlaufenden Prozess - „Work in progress“ (Process-Art).
About Sexuality HDV: 1,5 Min, gezeigt als Loop.
You make me horny!
Frank Begemann hat sich diese Frage während eines von ihm veranstalteten Rap-Workshops gestellt und die Jugendlichen darauf angesprochen. Dabei stellte er fest, dass Jugendliche zunächst zu Verharmlosung neigen, jedoch im Gespräch erkennen lassen, dass sie durchaus nicht nur konsumieren sondern ein klares Auge und Gehör für Gewalt und Sexismus in den Texten haben.
Performance: You make me horny! HDV 4,5 Min. Sound: DJ Bomba
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Über Frank Begemann:
Jahrgang 1967, studierte nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann Sozialwesen in der School of Art HBK Braunschweig Video Art und Performance, in den Klassen Marina Abramovic` und John Armleder.
In seiner künstlerischen Arbeit hat sich Frank Begemann auf geschlechtsspezifische Themen spezialisiert und legt im Bereich Hilfen zur Erziehung seinen Schwerpunkt auf eine Geschlechter begleitende Kunstvermittlung.
Im Netz:
www.fuzzy-kids.de
frankbegemann@fuzzy-kids.de
Jungenarbeit und Kunst.
Projekt in Marzahn Hellersdorf.
Tätigkeit für Dissens e.V.
Kein Blümchenrap. Nicht immer cool, nicht immer stark.
Brauchen Jungen ein neues Rollenbild? Anke Lübbert im Gespräch mit Frank Begemann, 2007
MAGAZIN DER BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG
Geschrieben von Francesca Schmidt
in Gender Happening, Videoarbeiten
um
15:54
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)

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