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In Foren nichts Neues…
In Deutschland würden laut einer "Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen" 14% mehr Männer als Frauen online sein. Obwohl im gesamten Internet die meisten Blogs von Frauen sind, tauchen ihre Blogs in den "deutschen Blogcharts" auf den hinteren Rängen auf.
Nicht überraschend erschien dabei auch das Ergebnis einer Studie der Ruhr-Universität Bochum, nach der Frauen ihren Blog öfters als eine Art Tagebuch gebrauchen, Männer hingegen mehr über Themen wie Technik, Medien oder Politik schreiben würden. Dass Frauen und Männer unterschiedlich sozialisiert werden und demzufolge auch oftmals die Erwartungen an und die Klischees über die Geschlechter erfüllen, ist nicht neu. Mädchen wird in Deutschland häufig schon von klein auf suggeriert, dass sie in Dingen wie Technik etc. schlechter sind als Jungs.
Interessant ist wiederum, dass diese geschlechtlichen Unterschiede nicht für die DDR galten und auch nicht für osteuropäische Länder, so Anke Domscheit-Berg vom European Women’s Management Development Network (EWMD). In Bulgarien seien beispielsweise die Hälfte der Informatik-Studierenden Frauen. So überrascht auch nicht, dass in Deutschland Frauen, die sich dieser weiblichen Sozialisation ein Stück weit entziehen und selbst technische Kenntnisse beweisen und im Internet aktiv sind, nicht selten als karrieregeil und männerhassend beschimpft werden.
Leider hat es die Autorin versäumt, genauer auf die Studien einzugehen, z.B. auf absolute Zahlen. Und so bleibt der Neuigkeitswert des Artikels leider ein wenig auf der Strecke.
Mittwoch, 14. April 2010
re:publica 2010
Ich werde als Vertreter_in des GWI natürlich alle Veranstaltungen mit den Themen: Feminismus, Gender und Social Media besuchen und davon berichten. Denn es wird auf alle Fälle mehr geben, als im letzten Jahr. Wir können also gespannt sein.
Mittwoch, 24. März 2010
Gender is Happening-Dokumentation als CD
Neulich war ich mal wieder am Veranstaltungsort von Gender is Happening - am Gunda Werner Institut in Berlins Mitte. Ich war dort mit etwa 50 anderen Frauen anlässlich des 33. Green Ladies Lunch zum Thema "Feminismus im Web2.0 - Im Spannungsverhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatheit". Und so ganz "nebenbei" fand sich im Foyer die in der Blogüberschrift erwähnte Dokumentation. Sie enthält neben dem Programm sowie dem Plakat v.a. 3 Filmbeiträge und eine umfangreiche Fotosammlung.
"Gender is Happening-Dokumentation als CD " vollständig lesen »Freitag, 31. Juli 2009
Love Me Gender – Gender is Happening – das war´s?
Wirklich zu Ende?....
Love me Gender – Gender is Happening war eine aufregende, erlebnisreiche und spannende Woche voller Diskussionen, Debatten und Begegnungen.
In vielfältigen Formen und Variationen wurde Gender nicht nur per Paneldebatten, Vorträgen und Gesprächsrunden akademisch diskutiert und analysiert, sondern queer-feministische Lebensweisen und Ideen, geschlechterdemokratische Vorstellungen, männerpolitische Ansätze wurden in ihren unterschiedlichen Ausgestaltungen und Widersprüchlichkeiten z.B. satirisch unter die Lupe genommen, in Kreativ-und Praxis-Workshops performt oder weiter entwickelt, z.B. beim Radiomachen, Plattenauflegen, im Web 2.0 und per Blog-Reportagen oder beim Radical Cheerleading. Was heißt Drag, was meint queer, bleibt der Feminismus auf der Strecke? Fragen, die auch nach dieser Woche stehenbleiben. Fragen, die das Gunda-Werner-Institut weiter diskutieren und ausloten möchte.
Das Gender Happening war ein Experiment für alle Beteiligten. Kommt das vielfältige Programm mit über 80 Einzelveranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen Filme etc. überhaupt an? Schaffen wir es, einen Spannungsbogen eine Woche lang zu halten? Ist das organisatorisch überhaupt zu packen?
Ja! Über 1200 Besucher_innen haben zumindest jeweils zeitweise am Gender Happening teilgenommen. Viele junge und neue Gesichter waren zu sehen. Wir haben einiges an Debatten und Performances provoziert und angestoßen, verinzelt fanden wir sie nicht ganz gelungen, z.B. stellte sich als heikles Thema heraus: was kann Satire in diesem Feld leisten? Und wo sind Grenzen? Wir werden es weiter debattieren
Alle haben die Heinrich-Böll-Stiftung und unser neues Haus von einer bisher unbekannten Seite kennengelernt, gefüllt mit Leben und neuen, teilweise experimentellen Veranstaltungsformen. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt auch die "Fahrende Gerüchte Küche" auf der Terrasse als Treffpunkt in der gesamten Woche. Das Haus lebendig gemacht und für eine Woche visuell verändert, haben auch die vielfältigen Raum-Installationen und die kreative Gestaltung des Hauses – und natürlich: das Publikum, das den Raum in Beschlag genommen hat.
….Love me Gender – Gender is Happening – ist nicht vorbei, denn Gender begleitet, bestimmt und vor allem erfreut uns – hoffentlich - jeden Tag aufs Neue.
Und nun geht es für uns ans Auswerten und Aufarbeiten – nach einer Atem- und Sommerpause!
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben: Durch Kooperationen, in der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit und an alle die, die dabei waren und mit gemacht haben!
Bilder aus der gesamten Veranstaltungswoche unter www.gwi-boell.de
Für das GWI-Team Gitti Hentschel, Henning von Bargen und Susanne Diehr
Samstag, 18. Juli 2009
Haufenweise Fotos
Grad kam es über meine Twitter Time Line: an dieser Stelle sei mir ein Verweis gestattet auf die von danilola veröffentlichten Fotos - diverse Eindrücke aus diversen Tagen vom Genderhappening:
Link zur Fotoshow
Viel Spaß beim (Wieder-)Entdecken!
Freitag, 10. Juli 2009
how to free_lance public_process?
green
peace
Vorgestern vor 29 Jahren wurde die Rainbow Warrior versenkt.
Es war ein schönes Schiff, kollektiv und von Farbe zusammen gehalten.
Einer unserer Köche gründete dann die Fahrende Gerüchteküche,
Wam Kat
was passiert basal
bei institutionalisierung einer bewegung?
new self empowerment and network
~ physically
~ virtuell:
GENDERTROUBLE
Im Workshop zum Web2.0 wird konkret gefragt,
etwa seitens TERRE DE FEMMES:
Wie schaffe ich es, Leute zu mobilisieren, zu informieren etc.
Bsp:
Der Politische Salon Feminismus - Chancen on- und offline
kreist ein
G_Fläche_P?
Rasen.d
Reporta
Aktuell lief die
KURZFILMROLLE
HBS-Vorstands-
frau Barbara Unmüßig begrüsst und
stellt die koordinierende
jüngste Referentin vor:
Susanne Diehl
in
Pause
Feminismus - Chancen on- und offline
Es sollte um Chancen für den Feminismus gehen - sowohl im Internet als auch offline. Doch die erste Chance des Nachmittags wurde, wohl aufgrund mangelnder Vorbereitung, vertan. Längst nicht alle Teilnehmer_innen des Politischen Salons waren mit dem Vokabular und den Möglichkeiten des modernen Web 2.0 vertraut. Der Begriff "Blog" wurde zu allem Überfluss auch nur recht einsilbig erklärt. "Artikel, die man kommentieren kann" gibt es auch bei großen Nachrichtenseiten wie SPIEGEL online. Und einem "Online-Tagebuch" entspricht die Masse der existierenden Blogs auch nur bedingt. Worüber gebloggt wird, wie ein Blog funktioniert, was die Möglichkeiten sind und wo die Grenzen liegen - das alles wurde nicht verraten. Zu sehr wurde das nötige Wissen bei den Anwesenden vorausgesetzt.
So verspielten die jungen Feministinnen, die sich in Blogs wie Mädchenmannschaft oder dem Mädchenblog austoben, die Möglichkeit, den Anschluss an ihre Vorgängerinnen zu knüpfen. Diese Kritik äußerte die Journalistin Heide Oestreich (taz), die die Versuche der jungen Bloggerinnen, feministische Themen aufzugreifen, jedoch durchaus lobte. Ihr fehlte jedoch die Auseinandersetzung mit bestehendem theoretischen Wissen, beispielsweise aus dem Feld der Gender Studies, sowie die Vernetzung mit bestehenden "offline"-Netzwerken.
Genau an diesem Punkt liegt die Chance, die bislang noch nicht ergriffen wurde: Die "jungen" Feministinnen greifen Missstände auf, die schon Generationen vorher diskutiert haben. Dadurch, dass sie aber Medien nutzen, die älteren Generationen geradezu fremd sind, können sie diese mit ihren Veröffentlichungen nicht erreichen. Es müssen also Generationen übergreifende Netzwerke geschaffen werden, die einen breiten Austausch ermöglichen. Das "Wissen" älterer Feministinnen gepaart mit der Motivation und den neuen Ideen junger Aktivistinnen könnte den Feminismus des 21. Jahrhunderts erheblich voranbringen. Der Politische Salon im Rahmen des Gender Happenings zeigte jedoch, dass für solche Vorhaben noch ein erhebliches Maß an Arbeit nötig sein wird.
Ein erster Schritt ist ein ausführlicher Web 2.0 Workshop, der auch älteren Aktivist_innen, für die der Zugang zum Internet nicht selbstverständlich ist, Blogs, Kommentarfunktionen und auch Chi-Chi wie Twitter näherbringen kann. Ein solcher wurde auch im Rahmen des Happenings angeboten. Die Reaktionen aus dem Publikum lassen jedoch vermuten, dass aus dem Plenum niemand teilgenommen hat. Ich bitte daher nur um Eines: Mehr davon.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Gendertrouble im Web2.0 - Blog zum Workshop ist online!
Wer sich also etwas vorbereiten möchte, ist herzlich eingeladen, die Seite zu erkunden!
Terminänderungen - Gender Trouble im Web 2.0
Montag, 6. Juli 2009
Neues Blog - neues Glück?
Woche - und nun hat es angefangen
waren geschätzte 120 Teilnehmende. Erstaunlicherweise niemand, den/die ich auf Anhieb erkannt hätte als "Wir sind uns schon mal über den Weg gelaufen". Nach der sich daran anschließenden Veranstaltung für die Blogreporter_innen ergab sich dann zumindest mal ein kurzer Kontakt von "wir kennen uns - aber woher?". Im Laufe der kommenden Tage werde ich sicher noch einigen auffallen als (bloggender) Teil der Veranstaltung. Es macht jetzt schon Spaß und ich habe auch schon neue Kontakte geknüpft
fctberlin ist auch dabei
Und twittern tue ich auch - hier: fctberlin.
Und ansonsten bin ich während GENDERisHAPPENING ungefähr täglich in der Schumannstr. 8 anzutreffen
Freitag, 5. Juni 2009
Gender Trouble im Web 2.0
Wir bitten um Anmeldung!
Gender und Web2.0 geht nicht zusammen? Doch es geht. In diesem Workshop werden die gängigen Web2.0 Anwendungen unter Gendergesichtspunkten betrachtet und vorgestellt und welche Vernetzungsmöglichkeiten diese bieten. Ebenso wird es darum gehen aufzuzeigen, wie genderrelevante Informationen und Positionen im Internet bereitgestellt werden können und welche Möglichkeiten der Geschlechterdekonstruktion, z.B. Blogs bieten.
Wie queer-feministische Intervention im Internet stattfindet, soll anhand einiger Beispiele für Kämpfe um Geschlecht in Wikipedia, MySpace, studiVZ und Weblogs erläutert und diskutiert werden.
Zum Schluss soll es darum gehen Twitter, Vodcasts, Wikis oder Podcast sinnvoll für Geschlechterthemen einzusetzen und die umfangreichen Potentiale zu nutzen, um gerade queer-feministische und geschlechterrelevante Themen zu stärken und einer breiten Öffentlichkeit publik zu machen.
TeilnehmerInnen werden gebeten, wenn vorhanden, einen Laptop mitzubringen.
Durch den Workshop leiten:
Danilo Vetter
Katrin Rubel
Juliette Emerson
Tanja Carstensen (Feministisches Institut Hamburg)
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Feminismus - Chancen on- und offline
Frauen besetzten in der politischen Landschaft nicht die „großen“ Themen. Dieser Trend hat sich leider bisher auch im Internet fortgesetzt, obwohl die Möglichkeiten unbegrenzt scheinen.
Doch es gibt Wege aus diesem Nischendasein. Welche das sein können und wie Frauen ihrer Stimme Gehör verschaffen können, on- als auch offline, darüber wird die Mädchenmannschaft mit Vertreterinnen aus Politik, Journalismus und Web2.0-Community diskutieren.
Es diskutieren:
In Kooperation mit der Mädchenmannschaft
Zum kompletten Programm von Gender is Happening!
Sonntag, 26. April 2009
Love me Gender–Gender is Happening bloggt sich durchs www
Gender fordert heraus, eröffnet neue Betrachtungsweisen und macht Spaß. Love me Gender – Gender is Happening vermittelt diese Freude an der Auseinandersetzung mit Geschlecht und Geschlechterpolitiken in einer bunten und ereignisreichen Woche.
Das Programm befindet sich derzeit noch im Fluss, alle sind eingeladen sich daran zu beteiligen und diese Woche mitzugestalten.
Jubiläen wie:
• 90 Jahre Frauenwahlrecht
• 60 Jahre deutsche Nachkriegsverfassungen
• 60 Jahre „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir
• 40 Jahre Stonewall als Wende queerer Emanzipationsbewegungen
• 20 Jahre Mauerfall
begleiten thematisch die Woche und verdeutlichen die Vielfältigkeit der Zugänge.
Der Blog zur Veranstaltung wird nicht nur die einzelnen Programmpunkte genauer vorstellen, sondern bietet auch Raum zur Diskussion, zum Einmischen und zum virtuellen Mitmachen.
Daher die Aufforderung an Alle: fühlt euch frei zu kommentieren, zu informieren und zu vernetzen. Denn Gender happens auch im Web 2.0!









