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    <title>Gender is Happening (Artikel mit Tag literatur)</title>
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    <pubDate>Sat, 11 Jul 2009 10:41:21 GMT</pubDate>

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    <title>Queer up the Word</title>
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    <author>nospam@example.com (Michaela Raab)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;[rhythmisch und laut zu lesen]&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;Dienstagabend Poetry Slam.&lt;br /&gt;Man.&lt;br /&gt;MAM!&lt;br /&gt;Es war kein Slam nein kein Turnier&lt;br /&gt;Nur open stage für Alle hier.&lt;br /&gt;NUR?&lt;br /&gt;NUR open stage?&lt;br /&gt;Ein Feuerwerk!&lt;br /&gt;Mit Hakenberg (Sarah für Unbeleckte)&lt;br /&gt;Mit KaCoSónia &lt;em&gt;– als-ich-ein-Kind-war-&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mit Katinka &lt;em&gt;I’m-fucking-big-on-stage&lt;/em&gt; Kraft&lt;br /&gt;Paula Varjack aus London, Sean Kennedy, NY&lt;br /&gt;NY, und &lt;em&gt;why not&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Tom vom Mars&lt;br /&gt;Sonst ist er im Ackerkeller)&lt;br /&gt;Christina „Lauschgift“ Schneider, zu emanzipierten Haaren.&lt;br /&gt;Anti g.one rappt über Watte&lt;br /&gt;Mit KNIE-kehlenlanger Matte&lt;br /&gt;Silke Galler hatte Taschen&lt;br /&gt;Eve McFar kam uns ganz nah…&lt;br /&gt;Herbert Beesten ging. Über Fußgängerbrücken.&lt;br /&gt;Jetzt aber zu den wahren Stücken –&lt;br /&gt;Den queeren Workshop-Weltpremieren&lt;br /&gt;Der Slam-Debütantinnen Debut-Tanten:&lt;br /&gt;Elisabeth Hager –&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/moeglichkeit-formen.blogspot.com/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=334&amp;amp;entry_id=120&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://moeglichkeit-formen.blogspot.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Christina Hager: Gedichte&quot;&gt;Eifersucht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lisa Mänzel! &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/bartfrau.de&#039;]);&quot;  href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=335&amp;amp;entry_id=120&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://bartfrau.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;die loewin&quot;&gt;Zu Mut&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Karin Wissel! Zu bonbonverteilenden Brüsten.&lt;br /&gt;Es gab Tränen&lt;br /&gt;Der Begeisterung.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot; size=&quot;3&quot;&gt;MACHT WEITER!&lt;/font&gt; Hier das Stück zum &lt;a title=&quot;Stueck zum Poetry Slam&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://gender-happening.de/uploads/StckzumPoetrySlamAbend.WMA&quot;&gt;Anhören&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Die Verfasserin ist Slam-Debütantin - aber man soll sich nie für sich entschuldigen, sagten uns Céline und Katinka...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/120/Queer-up-the-Word.html#extended&quot;&gt;&quot;Queer up the Word&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 09 Jul 2009 18:24:32 +0200</pubDate>
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    <title>&quot;Ich bin frei&quot;... Aber wovon?</title>
    <link>http://gender-happening.de/112/Ich-bin-frei...-Aber-wovon.html</link>
            <category>Diskussionen</category>
            <category>Gender Happening</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sarah Arriagada)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px; &quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://gender-happening.de/uploads/SimoneFarbe2.JPG&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:241 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot; src=&quot;http://gender-happening.de/uploads/SimoneFarbe2.serendipityThumb.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Simone de Beauvoir&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;Von welcher Bedeutung ist Simone de Beauvoirs Werk „Das andere Geschlecht“ 60 Jahre nach seinem Erscheinen und wie aktuell sind die darin enthaltenen Beobachtungen und Forderungen? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen trafen sich gestern Ingeborg Gleichauf, Autorin und Beauvoir-Biographin, Effi Böhlke, Mitarbeiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Meredith Haaf, Studentin und Bloggerin bei Mädchenmannschaft.net, zum Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das umfangreiche und komplexe Werk hinreichend fruchtbaren Boden für einen regen Meinungsaustausch zu bieten versprach, nahm die Diskussion recht schnell einen zähen und umständlichen Lauf. Brav beantworteten die Teilnehmerinnen der Reihe um die vagen Fragen der Moderation. Der Begriff der Freiheit, um den sich das Gerede drehte, blieb dabei undefiniert und schwammig. Auf einzelne interessante Beiträge wurde nicht näher eingegangen, sodass eine lohnende Begegnung, etwa in Form einer Konfrontation, der drei geladenen Frauen gar nicht erst stattfinden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich wurde allein, dass unsere individualisierte Gesellschaft und die Vielfalt an möglichen Freiheitsdefinitionen es heute erschweren, einen Konsens für eine neue Feminismusdebatte zu finden. Seit 1949 hat sich insofern einiges verändert, als dass wir globaler denken - Beauvoir beschäftigte sich lediglich mit der Frau der westlichen Ersten Welt - und individueller handeln - &lt;em&gt;die&lt;/em&gt; Frauen als Kategorie erscheint uns heute einschränkend und grob verallgemeinernd. Ebenso kommen heute zum binären Geschlechterverständnis Beauvoirs eine Menge anderer möglicher Geschlechtsidentitäten und Sexualorientierungen hinzu, die in einer aktuellen Debatte berücksichtigt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam es, dass in der gestrigen Zusammenkunft selbst einzelne kraftvolle Aussagen sich im allgemeinen trüben Gedankenbrei verflüssigten und die Chance, neue konkrete Thesen aufzustellen, an denen sich wieder die Geister scheiden können, ungenutzt blieb. Schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gedankenanstoß und nachträglicher Versuch, für intellektuelle Reibungen zu sorgen, seien an dieser Stelle dennoch einige der bedeutenden Aussagen aufgeführt. Effi Böhlke beklagte die anhaltende Zurückhaltung der Frau, Verhaltensmuster abzuschütteln und Freiräume aufzubrechen. Sie selbst sei emanzipiert &lt;em&gt;worden&lt;/em&gt;, als die Beziehung zu ihrem Mann zerbrach, also aus einem passiven Erlebnis und einer gewissen Notwendigkeit heraus. Ingeborg Gleichauf wies auf ihre eigene finanzielle Abhängigkeit hin, aus der sie sich trotz beruflichem Erfolg nicht befreien könne. Beide Frauen sind Mutter dreier Kinder und stehen den Aussagen Beauvoirs über die Mutterschaft distanziert gegenüber (hier hätte ich gerne mehr erfahren). Meredith Haaf, gab an, dass sich Frauen heutzutage zwar nicht mehr geknechtet fühlten, ihre Aggressionen deswegen jedoch nicht mehr nach Außen, sondern nach Innen richteten und so zum Opfer ihrer eigenen Täterschaft würden (Wem wird damit (nicht) gedient?). Bezeichnend war, dass trotz dieser – so fasse ich sie auf - resignierten Appelle, immer wieder auf die positive Entwicklung der Gesellschaft gepocht wurde, dass schon so viel erreicht worden ist und sich ja schon irgendwie frei fühle. Ist eine Bewegung zum Stillstand gekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicher Weise meldete sich rechtzeitig Gitti Hentschel aus dem Publikum zu Wort. Ob denn, anstatt abzuwarten, dass der Staat (der Mann?) sich zu Gunsten der Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzt, nicht die Frauen zuerst daran arbeiten sollten, die Fesseln ihrer eigenen Sozialisation abzuschütteln? Das setzt immerhin ein Bewusstsein über die aktuelle Lage (von einem selbst) voraus. Die tagtägliche und Stückchenweise Eroberung von selbst bestimmten Handlungsräumen ist unsere Aufgabe und die dürfen wir uns nicht abnehmen lassen. Sie beginnt im Privaten und führt ohne Umwege in die Öffentlichkeit. 
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    <pubDate>Wed, 08 Jul 2009 18:27:44 +0200</pubDate>
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<category>politik</category>

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    <title>Sei öfter Simone de Beauvoir!</title>
    <link>http://gender-happening.de/108/Sei-oefter-Simone-de-Beauvoir!.html</link>
            <category>Gender Happening</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanne Haslinger)</author>
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    Ein kurzer Film brachte das eh schon vermutete Ergebnis: Werden&amp;#160;Menschen auf der Straße nach ihren Assoziationen zu &lt;em&gt;Das andere Geschlecht&lt;/em&gt; gefragt, antworten die meisten mit inneren Bildern von Mann + Frau und einer wahrgenommenen Gegensätzlichkeit. So weit so unbefriedigend. 60 Jahre nach Erscheinen des radikal&amp;#160;für die Freiheit von Frauen argumentierenden Textes von Simone de Beauvoir ist nicht viel hängengeblieben. Wie aktuell ist &lt;em&gt;Das andere Geschlecht&lt;/em&gt; heute noch?&amp;#160;Es hat sich viel verändert, &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/108/Sei-oefter-Simone-de-Beauvoir!.html#extended&quot;&gt;&quot;Sei öfter Simone de Beauvoir!&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 08 Jul 2009 09:26:12 +0200</pubDate>
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    <title>Der Buddha aus der Vorstadt, Pippi &amp; Captain Kirk</title>
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            <category>Diskussionen</category>
            <category>Gender Happening</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanne Haslinger)</author>
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    &lt;p&gt;Was bedeutet Queer Reading, queeres Lesen,&amp;#160;und welche Medien eignen sich dafür besonders? Darauf antworteten drei Wissenschaftlerinnen mit plakativen und amüsanten&amp;#160;Beispielen aus Literatur, Jugendliteratur und Fernsehen. Dr. Elahe Haschemi Yekani (HU Berlin)&amp;#160;belegt in Ihrer Analyse zweier Romane, dass Queer Reading nicht auf lesbische oder schwule Bekenntnisse der Figuren&amp;#160;angewiesen ist. Hanif Kureishi fordert in seinem Text &lt;em&gt;The Budda of Suburbia&lt;/em&gt; (1990)&amp;#160;zum Queer Reading&amp;#160;geradezu auf. Die ProtagonistInnen mit Nicht-Britischer Herkunft, Karim und Jammila,&amp;#160;durchleben&amp;#160;vielfältige sexuelle Biografien.&amp;#160;Es&amp;#160;ist - vor allem für Karim -&amp;#160;selbstverständlich, beide Geschlechter zu begehren,&amp;#160;ein Coming Out ist nicht notwendig.&amp;#160;Sexuelle Liberalität und Expermentierfreudigkeit&amp;#160;sind für die Figuren normal oder sie ergeben sich einfach. Sexuelle und&amp;#160;identitätsstiftende&amp;#160;Gesellschaftsnormen konfrontieren&amp;#160;die beiden immer wieder mit der Herkunft&amp;#160;ihrer Familien.&amp;#160;Die zweite&amp;#160;Analyse widmet sich dem Roman von&amp;#160;Sadie Smith,&amp;#160;&lt;em&gt;White Teeth&lt;/em&gt; (2000). Hier&amp;#160;findet Haschemi Yekani&amp;#160;ein nicht so offensichtliches, queeres Moment in der&amp;#160;Schilderung eines &quot;männlichen Versagens&quot;, das mit einer&amp;#160;&quot;falschen&quot;, weil nicht-britischen Nationalität verknüpft ist. In diesem Buch funktioniert&amp;#160;Komik erfolgreich&amp;#160;als&amp;#160;Vermittlungsmethode.&amp;#160;Rassismus und Sexismus&amp;#160;können in dem Text nur als offensichtlich bekloppte Haltungen&amp;#160;gelesen werden. Für Haschemi Yekani kann Queer Reading nicht nur durch das Vorstellen nicht-heteronormativer Charaktere erfolgen, sondern auch&amp;#160;im Verwischen von Identität durch Nationalität, Herkunft und geschlechtliche Identität. Die Geschichten über Pippi Langstrumpf,&amp;#160;Astrid Lindgrens weltweit bekannte Heldin (1945),&amp;#160;wurde von Dr. Susanne Hochreiter (Uni Wien) auf queere Lesbarkeit geprüft. Sie widmete sich den ersten beiden Pippi-Bänden&amp;#160;und lässt den&amp;#160;problematischen 3. Band, Pippi auf Takatuka-Land, bewusst beiseite. Der&amp;#160;müsste dringend, wie es auch eine Zuhörerin&amp;#160;fordert,&amp;#160;auf rassistische Muster abgeklopft werden.&amp;#160;Hochreiter stellt Pippi als &quot;das Andere&quot; vor, das in binärer Opposition zur Umwelt lebt. Der Ordnung stellt Pippi Chaos entgegen, sie hat keine fürsorglichen Eltern wie andere Kinder, lebt am Rand der Stadt und macht was sie will. Ihr Preis oder besser gesagt&amp;#160;die Sanktionen sind&amp;#160;Einsamkeit und mangelnde Fürsorge. Hochreiter stellt Pippi als Tomboy vor -&amp;#160;nicht konform mit der traditionellen Geschlechterrolle; als Clown -&amp;#160;Grenzgängerin&amp;#160;zwischen den Welten,&amp;#160;Übertreibung als Programm, Anarchistin auf Zeit; und schließlich als Superman -&amp;#160;stärkster Mensch&amp;#160;auf Erden mit Sinn für Gerechtigkeit.&amp;#160;&amp;#160;Die Tragik der Pippi-Erzählungen besteht in der Einsamkeit der Heldin und in der&amp;#160;Tatsache, dass Pippi ihr Umfeld nicht verändern kann. Tommy und Annika behalten ihre stereotypen Jungen- und Mädchenrollen, wobei Hochreiter auch&amp;#160;eine&amp;#160;Textprobe gibt, die Annika und Pippi als Liebespaar ausweist. Svenja Derichs (Uni Potsdam) untersuchte Fernsehserien, die durch&amp;#160;wiederholte Handlungsstränge besonders geeignet sind, queere Inhalte einem breiten Publikum zu vermitteln. &quot;Das Serielle ist besonders geeignet, um Widerständisches aufzumachen&quot;.&amp;#160;In Startrek geschieht dies eher unbewusst, wenn etwa&amp;#160;Kirk und Spok sich in einer Abschiedsszene ewige Freundschaft schwören und der sonst emotionslose Vulkanier Gefühle für den Captain zeigt. Offensiver gehen Serien wie Torchwood mit mit queeren Liebesszenen um. Der Held der SciFi-Serie ist schwul und darf Männer mit Leidenschaft küssen. Lesbisches und schwules Begehren wird in dieser Serie beiläufig, aber sehr explizit&amp;#160;gezeigt und damit als lebensreale Handlung etabliert. Derichs weist darauf hin, dass der Kuss im Film eine besondere Aussagekraft besitzt und sexuelle Praktiken&amp;#160;gut visualisieren&amp;#160;kann.&amp;#160;Sie fordert auf,&amp;#160;dass es beim Queer Reading keine Vorgabe geben sollte, wie eine Geschichte zu sein hat und dass Erwartungshaltungen zurückgenommen werden sollten, um sich die nötige Offenheit zu bewahren. Das Genre SciFi erleichtert&amp;#160;Queer Reading, da &quot;Utopisches&quot; hier ohnehin erwartet wird. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Susanne Haslinger&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.gender-design.com&#039;]);&quot;  title=&quot;gender-design.com&quot; href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=415&amp;amp;entry_id=100&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.gender-design.com&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.gender-design.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:59:25 +0200</pubDate>
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    <category>film</category>
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    <title>Emanzipatives Schreiben im Ost-West-Vergleich - eine Diskussion </title>
    <link>http://gender-happening.de/80/Emanzipatives-Schreiben-im-Ost-West-Vergleich-eine-Diskussion.html</link>
            <category>Diskussionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Francesca Schmidt)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 79px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://gender-happening.de/uploads/Bundesarchiv_Bild_183-1989-1104-060_Berlin_Demonstration_Rede_Christa_Wolf.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:169 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;79&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://gender-happening.de/uploads/Bundesarchiv_Bild_183-1989-1104-060_Berlin_Demonstration_Rede_Christa_Wolf.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;©&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.bild.bundesarchiv.de/archives/barchpic/search/_1246789243/?search[form][SIGNATUR]=Bild+183-1989-1104-060&#039;]);&quot;  href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=283&amp;amp;entry_id=80&quot; title=&quot;http://www.bild.bundesarchiv.de/archives/barchpic/search/_1246789243/?search[form][SIGNATUR]=Bild+183-1989-1104-060&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bild.bundesarchiv.de/archives/barchpic/search/_1246789243/?search[form][SIGNATUR]=Bild+183-1989-1104-060&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Deutsches Bundesarchiv&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Anlässlich des 80. Geburtstag Christa Wolfs als auch dem 20. Jubiläum des Mauerfalls möchten wir den Aspekt der Emanzipation durch Schreiben diskutieren. Inwiefern prägen sich einerseits Feminismen literarisch aus und welche Differenzen und Gemeinsamkeiten im Ost-West-Vergleich lassen sich stilistisch, thematisch und bildsprachlich in der Literatur von Frauen finden? Wie konnte Literatur der Emanzipation vom &quot;Faschismus der Geschlechter&quot; (Ingeborg Bachmann) als auch vom Unrechtsstaat DDR zuträglich sein und einen Reflektionsraum öffnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Schlupflöcher bieten das Schreiben als auch das Lesen in Zeiten der (Geschlechter)Unterdrückung? - zum Beispiel die Verlagerung in andere Epochen oder andere Kulturräume, wie z.B. in Christa Wolfs &quot;Kassandra&quot; oder &quot;Medea&quot;, Ingeborg Bachmanns &quot;Das Buch Franza&quot; oder Anna Seghers &quot;Transit&quot;. Welche Rolle spielt Krankheit als Ausdruck für gesellschaftliche Misstände, wie in Ingeborg Bachmanns &quot;Malina&quot; oder Christa Wolfs &quot;Leibhaftig&quot;. Oder was besagt das Gefühl des Verschüttetseins u.a. über die Starre der Geschlechterordnung und des politischen Systems aus, wie in den Gedichten Inge Müllers. Fragen die bezogen auf die Vergangenheit auch für gegenwärtige Texte problematisiert werden sollen. Beispielsweise ließe sich fragen, inwiefern sich in den Texten der Fräuleinwunder gleichermaßen ein Gefühl der Bewegungslosigkeit und Tristesse, insbesondere in Judith Hermanns &quot;Sommerhaus später&quot; auf Geschlechterverhältnisse zurückführen lassen. Worin steckt wiederum das Emanzipative dieser Texte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lässt sich ein Paradigmenwechsel in Bezg auf das Schreiben junger Frauen nachvollziehe? Birgt die scheinbare Geschwätzigkeit junger Autorinnen ebenso Potentiale der Subversion und Emanzipation, wie z.B. in Charlotte Roches &quot;Feuchtgebiete&quot;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und andere Fragen werden Bestandteil einer Diskussion zwischen Autorinnen, Lektorinnen und Literaturwissenschaftlerinnern - generationenübergreifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Diskutantinnen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sonja Hilzinger&lt;br /&gt;
Jana Hensel&lt;br /&gt;
Frauke Meyer-Gosau&lt;br /&gt;
Monika Melchert&lt;br /&gt;
Anette Handke (Mod)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum kompletten &lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=284&amp;amp;entry_id=80&quot; title=&quot;http://gender-happening.de/programm.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://gender-happening.de/programm.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Programm von Gender is Happening&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 05 Jul 2009 10:30:41 +0200</pubDate>
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    <title>Gegen den Strich lesen - Que(e)r Reading in SciFi und Jugendliteratur </title>
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            <category>Gender Happening</category>
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    <author>nospam@example.com (Francesca Schmidt)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=238&amp;amp;entry_id=67&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://gender-happening.de/dienstag.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Gender is Happening - Dienstag&quot;&gt;&lt;em&gt;Panel 07.07.2009&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:145 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;72&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://gender-happening.de/uploads/image_l.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Anhand verschiedener Methoden des Queer Readings eröffnet sich das Potential, Kategorisierungen, Normierungen und dominante Positionen in der Produktion und Rezeption von Text zu hinterfragen. Dabei geht es nicht nur um Sprache oder Inhalte literarischer Texte, sondern die Bedingungen des Schreibens und Lesens. Texte lesen ist kein unschuldiges Vergnügen. Genau deswegen wollen wir über Deutungshoheiten hinaus Texte neu und &quot;anders&quot; lesen, um ihnen möglicherweise das zurückzugeben, was auch in ihnen steckt. Dabei soll es sich nicht nur darum handeln, schwullesbische Subtexte zu extrahieren, sondern eine Methode vorzustellen, die binäre heteronormative Zeichenökonomien in Texten zu untersuchen versucht. Text bedeutet jedoch nicht nur Literatur, sondern bezieht im Rahmen des Panels Film, Fernsehen und Musik mit ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns daher auf den Auftakt des Panels mit den &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/spicytigersonspeed.blogsport.de/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=239&amp;amp;entry_id=67&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://spicytigersonspeed.blogsport.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Spicy Tigers in Speed&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spicy Tigers on Speed&lt;/a&gt; mit der Performance &quot;Queer Thingz&quot; und den sich anschließenden drei Kurzvorträgen, um danach miteinander zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Diskutant_innen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Elahe Haschemi Yekani &lt;/strong&gt;- Verqueerung von Männlichkeitskrisen und nationaler Identität in Hanif Kureishis The Buddha of Suburbia und Zadie Smiths White Teeth&lt;!-- s9ymdb:152 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://gender-happening.de/uploads/foto634df2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Susanne Hochreiter&lt;/strong&gt; - Im verwahrlosten Garten am Rand der kleinen, kleinen Stadt. Über literarische Konstruktionen von (geschlechtlichen) Identitäten in Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Svenja Derichs&lt;/strong&gt; - Torchwood,  Battlestar, Galactica – Queer Readings audiovisueller Sequenzen aktueller SF-Fernsehserien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Katrin Köppert (Mod.)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum kompletten &lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=240&amp;amp;entry_id=67&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://gender-happening.de/programm.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Gender is Happening - Programm&quot;&gt;Programm von Gender is Happening&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 04 Jul 2009 15:15:02 +0200</pubDate>
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