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    <title>Gender is Happening (Artikel mit Tag sexismus)</title>
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    <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:13:22 GMT</pubDate>

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    <title>Fußball ohne Worte</title>
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    <author>nospam@example.com (Susanne Diehr)</author>
    <content:encoded>
    Bei der Fußball-EM der Herren 2008 wurde kurzfristig Realität, was sich so manche Konsum- und Fernsehkritiker_innen schon einmal ausgemalt haben: republikweiter Ausfall der Glotze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Ausfall währte zu kurz und die riots blieben aus. Unbarmherzig aber traten die Schwächen des ZDF-Kommentatoren, der mangels Bild allein mit seiner Stimme das Spiel übertragen musste, zu Tage: „Der Ausfall offenbarte, wie wenig Fernsehleute noch zu sagen haben [...] Béla Réthy hatte schon vorher so gewirkt, als wäre er kommentatorisch nicht ganz auf Ballhöhe.“ (Spiegel ONLINE)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hatte es also schon gewusst und war auch am vergangenen Sonntag nicht mehr überrascht davon, wie wenig der genannte Kommentator zum Spiel des DFB-Teams gegen Australien zu sagen hatte. In der 2. Halbzeit erfuhr man dann leider schmerzhaft, dass soviel Schweigen auch besser sein kann als Reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritiken der sprachlichen Entgleisung der Journalistin in der Halbzeitpause standen bereits im Internet, da herrschte beim Kommentator soviel Langeweile, dass er das Fußball-TV-Publikum an seinem sexistischen Vergleich von lärmenden Fußballtröten und lauten Ehefrauen teilhaben ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: An manchen Orten wird Fußball ja bereits hymnenfrei gezeigt, für &quot;trachtenfreies heerenfußballgucken in antinationalem ambiente&quot; (&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/aboutparty.net/keine_hymnen/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=546&amp;amp;entry_id=183&quot; title=&quot;http://aboutparty.net/keine_hymnen/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://aboutparty.net/keine_hymnen/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;alle spiele. alle tore. keine hymnen&lt;/a&gt;.).&lt;br /&gt;
Spätestens seit Sonntag empfiehlt sich, in Zukunft ganz auf den TV-Ton zu verzichten: wortlos, hymnenfrei - und Spaß dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 12:38:20 +0200</pubDate>
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    <category>fußball</category>
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    <title>Podiumsdiskussion zu Männlichkeitsbildern im Fußball</title>
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    <author>nospam@example.com (Susanne Diehr)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt; 17. Juni 2010, 20.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wo: &lt;/strong&gt;Bandito Rosso, Berlin (Lottumstr. 10a)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Debatte stehen Männlichkeitsbilder im Fußball und deren Reproduktion in den Medien, der Ultraszene und im Stadion. &lt;br /&gt;
Die Referent_innen berichten von ihren Erfahrungen mit Sexismen und Homophobien im fußballerischen Umfeld und stellen sich euren Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elke Wittich (Journalistin/Jungle World)&lt;br /&gt;
SenioritHAs (Ultras Jena)&lt;br /&gt;
USP (Ultras Sankt Pauli)&lt;br /&gt;
Filmstadtinferno (Ultras Babelsberg). 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:10:25 +0200</pubDate>
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    <category>fußball</category>
<category>homophobie</category>
<category>sexismus</category>

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    <title>Homophobie im Fußball - Vortrag von Degele/Walther-Ahrens</title>
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    <author>nospam@example.com (Susanne Diehr)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt; 14. Juni, 18.15 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt; Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2097&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homophobie im Fußball ist nach wie vor ein Thema. Häufig wird in Bezug auf kickende Frauen vermutet, dass Lesben im Fußball selbstverständlich &quot;out&quot; sein können, während schwule Fußballspieler weiterhin den Rat erhalten, ein Coming-Out zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homophobie ist vielschichtig: Der vielzitierte Spruch des Turbine-Potsdam-Trainers, er müsse über die intimen Beziehungen in seinem Team Bescheid wissen, weil sie seine Rolle als Trainer beeinflussen (O-Ton &quot;wenn ich die eine kritisiere, ist die andere beleidigt&quot;), ist nur bedingt ein Hinweis auf die Selbstverstädnlichkeit offen lesbischer Spielerinnen. &lt;br /&gt;
Vielmehr schreiben sich darin alt-bekannte frauen- und lesbenfeindliche Diskurse fort: Frauen sind zu weich für den harten Fußball bzw. das harte Training und &quot;harte Ansagen&quot;, und lesbische Beziehungen werden als Symbiosen imaginiert, die die Professionalität untergraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Einblicke zum Thema bieten heute im Rahmen der Ringvorlesung &quot;Grenzenlos? Sport und kollektive Identität” der Beitrag von Nina Degele und Tanja Walther-Ahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihren Beitrag mit dem Titel &quot;Homophobie im Fußball&quot; bringen die Refererierenden geballte Kompetenz mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nina Degele ist seit 2000 Professorin für Soziologie und Gender Studies an der Universität Freiburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören auch Sport- und Körpersoziologie. Sie veröffentlichte zuletzt dazu “Wenn das Runde ins Eckige muss – Stereotypisieren, Reifizieren und Intersektionalisieren in der Geschlechterforschung”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanja Walther-Ahrens ist heute - nach einer erfolgreichen Karriere als Profifußballerin u.a. bei Tennis Borussia Berlin und Turbine Potsdam und parallelem Sportstudium - beim SV Seitenwechsel aktiv. Seit 2006 ist sie Delegierte der European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) beim europäischen Netzwerk Football Against Racism in Europe (FARE). Tolerantia-Preis 2008. 
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    <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 10:28:40 +0200</pubDate>
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    <category>frauen</category>
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    <title>abqueer peer</title>
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            <category>Workshops</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michaela Raab)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;ABqueer bietet Aufklärung und Beratung für Jugendliche. Vier &lt;em&gt;peer educators &lt;/em&gt;demonstrierten am Donnerstag, wie sie, mit einer deutlich jüngeren Zielgruppe als die 18-48-jährigen Workshop-TeilnehmerInnen, interaktive Aufklärungsarbeit an Schulen leisten. Es ist ein sogenannter &lt;em&gt;peer-&lt;/em&gt;Ansatz, weil es um Jugendliche geht -d.h., Leuten unter 27-, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, und die aus ihrer eigenen LBGTQI-Identität heraus von der gesellschaftlichen Norm abweichende sexuelle Identitäten vorstellen. &lt;font size=&quot;1&quot;&gt;(LBGTQI= lesbisch, Bi-, &lt;em&gt;gay&lt;/em&gt;, transsexuell, &lt;em&gt;queer&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;in-between)&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160;&amp;#160; &amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; Besonders eindrucksvoll war die&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;strong&gt; &lt;em&gt;Privilegiertengalerie&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;: 50 Zettel an einer Wand; jeder Zettel mit ein, zwei Sätzen, in der Art von: &lt;em&gt;Niemand möchte meinen Personalausweis sehen, um meine Aussage zu meinem Geschlecht zu überprüfen. &lt;/em&gt;Oder: &lt;em&gt;Ich finde bei öffentlichen Veranstaltungen mühelos eine Toilette, bei deren Besuch ich kein Aufsehen errege. &lt;/em&gt;Oder: &lt;em&gt;Ich bekomme bei meiner Bank Kredit zu gleichen Beträgen und Konditionen wie Menschen anderer sexueller Identität. &lt;/em&gt;Und: &lt;em&gt;Menschen, denen ich zum ersten Mal begegne, stellen mir keine Fragen zum Vorhandensein oder Aussehen meiner Geschlechtsorgane.&lt;/em&gt; &lt;font size=&quot;1&quot;&gt;(Sätze aus dem Gedächtnis zitiert, Abweichungen vom Original möglich.)&lt;/font&gt; Menschen, die sich nie mit dem Thema sexueller Identität befasst haben, wird bei der Lektüre der Zettel bewusst, wie tief und weit gesellschaftliche Diskrimination reicht. Viele waren ganz schön baff. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Jul 2009 13:12:46 +0200</pubDate>
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    <category>antisexismus</category>
<category>aufklärung</category>
<category>gender happening</category>
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    <title>Die Lesbenbewegung hatte ja alles erreicht</title>
    <link>http://gender-happening.de/129/Die-Lesbenbewegung-hatte-ja-alles-erreicht.html</link>
            <category>Diskussionen</category>
            <category>Film</category>
            <category>Gender Happening</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kuckuckslippfisch)</author>
    <content:encoded>
    Zeitzeuginnen kommen in &amp;quot;&lt;strong&gt;Das Burlebüble mag i net&lt;/strong&gt;&amp;quot; (&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/burlebuebele.wordpress.com&#039;]);&quot;  href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=361&amp;amp;entry_id=129&quot; title=&quot;http://burlebuebele.wordpress.com&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://burlebuebele.wordpress.com&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://burlebuebele.wordpress.com&lt;/a&gt;/) von Sandra Luka Stoll und Anke Schwarz zur Entstehung und Weiterentwicklung der Lesbenbewegung in beiden Teilen Berlins zu Wort. Auf der Bühne sitzen nach der Vorführung des Films eine der Protagonist_innen Ursula Sillge und vielleicht als &amp;quot;Ersatz&amp;quot; für Cristina Perincioli, Christiane Härdel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Diskussion wird die Frage in den Raum gestellt, was denn mit der Lesbenbewegung passiert sei und eine Antwort die gegeben wird ist, dass es keinen Grund mehr für eine Bewegung gab, weil es war ja alles erreicht worden. Hat sich verlaufen im Sand oder worauf die Gesellschaft sonst so gebaut ist. Das AGG, der verstärkte rechtliche Schutz gegen Diskriminierung aufgrund sexualler Orientierung, das relativ akzeptierte öffentliche Auftreten von Lesben, die Arm in Arm gehen oder gar küssen am Eisstand outen, wird angeführt für: mehr braucht es doch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt ähnlich wie bei der Frage nach Feminismus. Wo ist das Problem,Frauen können doch alles machen, was sie wollen. Nur wenn dann näher hingeschaut wird, dann werden Gehaltskluften offenbar, beständig anhaltende Doppelbelastung, alltäglicher Sexismus um nur die Oberfläche zu streifen. Problematisch wird auch, von einer Person aus dem Publikum gesehen, dass mit &amp;quot;queer&amp;quot; ja die politischen Ansprüche verloren gingen oder zumindest könne sie damit zwar was auf der Vergnügungsebene, nicht aber auf der der politischen Arbeit anfangen. Das wirft die Frage nach der Notwendigkeit einer Identifikationskategorie, wie in diesem Fall &amp;quot;Lesbe&amp;quot; zu sein, auf. Braucht es das noch? Braucht es noch Schutzräume für Frauen/Lesben? An diesem Tag besuche ich noch eine andere Veranstaltung auf dem Happening, &amp;quot;Die Poesie der schwarzen Frauenbewegung&amp;quot;. Dagmar Schultz liest u.a. als einer der Programmpunkte der Veranstaltung, Texte von und über Audre Lorde. Sie widmet ihren Vortrag einer Lesbe, deren Namen ich leider nicht mehr erinnern kann, die gewaltsam wegen ihres lesbischseins in Südafrika bei Johannesburg ums Leben gebracht wurde. Kann sein, dass sie Eudy Simelane meinte. Eudy Simelane war eine bekannte Fussballspielerin und lautstarke Aktivistin für &amp;quot;equality rights&amp;quot; und lebte offen lesbisch. Obwohl Südafrika eine der modernsten Verfassungen hat und hier die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben anders als zum Beispiel im deutschen GG festgeschrieben ist, wird dieser Grundsatz im juristischen System Südafrikas nicht umgesetzt. Im Zusammenhang mit den 31 als &amp;quot;hate crimes&amp;quot; anerkannten Verbrechen an lesbischen Frauen seit&amp;#160; 1998 kam es zu nur zwei Anklagen und schlimmer noch, zu nur einer Verurteilung.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/129/Die-Lesbenbewegung-hatte-ja-alles-erreicht.html#extended&quot;&gt;&quot;Die Lesbenbewegung hatte ja alles erreicht&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 10 Jul 2009 16:11:28 +0200</pubDate>
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    <category>feminismus</category>
<category>frauenbewegung</category>
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<category>lesbenbewegung</category>
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<category>sexualisierte gewalt</category>
<category>südafrika</category>

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    <title>Privilegierungen - wer, wo, wie?</title>
    <link>http://gender-happening.de/128/Privilegierungen-wer,-wo,-wie.html</link>
            <category>Gender Happening</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Christine)</author>
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    Beim Gender Happening gehört: &amp;quot;Über Privilegierungen haben wir mit den Frauen vor 20 oder 30 Jahren diskutiert. Heute ist das kein Thema mehr, denn wir wissen, dass auch Männer Opfer sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber funktioniert ein System, in dem angeblich keineR von ungleichen Machtstrukturen profitiert, diese aber offensichtlich existieren, wie das Wort &#039;Opfer&#039; zeigt? Wer übt dann überhaupt Macht aus? Wenn dies nicht benennbar ist, wie erhält sich diese Macht und warum ist es offensichtlich so schwer, diese Strukturen zu ändern? &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/128/Privilegierungen-wer,-wo,-wie.html#extended&quot;&gt;&quot;Privilegierungen - wer, wo, wie?&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jul 2009 13:18:21 +0200</pubDate>
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    <category>frauen</category>
<category>gleichberechtigung</category>
<category>männer</category>
<category>sexismus</category>

</item>
<item>
    <title>Männer als Verbündete?</title>
    <link>http://gender-happening.de/125/Maenner-als-Verbuendete.html</link>
            <category>Gender Happening</category>
            <category>Workshops</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michaela Raab)</author>
    <content:encoded>
    &amp;quot;Ich als Cis-Mann&amp;quot;, begann ein Satz von Sebastian Scheele, der den Workshop &amp;quot;Wie können Männer Verbündete sein? Antisexismus aus privilegierter Perspektive&amp;quot; moderierte. Das Wort Cis-Mann warf keine Fragezeichen auf die anwesenden Gesichter. Ein Cis-Mann, das wussten wir, ist jemand, der aussieht, wie sich das Gros der Gesellschaft einen Mann vorstellt, sich als solcher fühlt und gemäß der für Männer gängigen Normen handelt. &amp;quot;Cis&amp;quot; als Gegenüber/Gegenteil von &amp;quot;trans&amp;quot;. Was ihn nicht daran hindern muss, die gegenwärtige Geschlechterordnung zu hinterfragen. Oder?&lt;br /&gt;Vier Männer saßen im Raum und circa zwanzig Frauen - so grob über den Daumen nach Aussehen geschätzt. Das ist auf fast allen Veranstaltungen des Gender Happening so - wer im Alltag nicht mit gender-spezifischer Diskrimination oder Unverständnis konfrontiert wird, interessiert sich wohl nicht für Gender-Themen. Wie können Männer als Verbündete gewonnen werden? Die Frage blieb im (Klär-)Schlamm der begrifflichen Klärungen stecken.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/125/Maenner-als-Verbuendete.html#extended&quot;&gt;&quot;Männer als Verbündete?&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jul 2009 12:12:41 +0200</pubDate>
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    <category>antisexismus</category>
<category>männer</category>
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    <title>selbstbestimmt Gender performen mit Simone de Beauvoir</title>
    <link>http://gender-happening.de/110/selbstbestimmt-Gender-performen-mit-Simone-de-Beauvoir.html</link>
            <category>Gender Happening</category>
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    <author>nospam@example.com (Malte Göbel)</author>
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     &quot;Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.&quot; - das ist wohl der bekannteste Ausspruch von Simone de Beauvoir. Gendermäßig könnte es heute auch heißen: &quot;Du bist nicht einfach per default ein Geschlecht, sondern du kannst dir das Geschlecht aussuchen, je nachdem, wie du dich dafür einsetzt.&quot; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/110/selbstbestimmt-Gender-performen-mit-Simone-de-Beauvoir.html#extended&quot;&gt;&quot;selbstbestimmt Gender performen mit Simone de Beauvoir&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 08 Jul 2009 15:25:51 +0200</pubDate>
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    <category>das andere geschlecht</category>
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    <title>Poesie der schwarzen Frauenbewegung - Lesung und Diskussion</title>
    <link>http://gender-happening.de/61/Poesie-der-schwarzen-Frauenbewegung-Lesung-und-Diskussion.html</link>
            <category>Diskussionen</category>
            <category>Gender Happening</category>
            <category>Lesungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Francesca Schmidt)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=209&amp;amp;entry_id=61&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://gender-happening.de/dienstag.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Gender is Happening - Dienstag&quot;&gt;&lt;em&gt;Lesung und Diskussion 07.07.2009&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;For women then, poetry is not a luxury. It is a vital necessity of our existence. It forms  the quality of the light within wich we predicate our hopes and dreams toward survival and change, first made into language, then into idea, then into more tangible action. Poetry is the way we help give name to the nameless so it can be thought. The farthest horizins of our hopes and fears are cobbled by our poems, carved from the rock experiences of our daily lives. (Audre Lorde: &quot;Poetry Is Not a Luxury&quot; 1977)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Mit der Lesung und einem Filmscreening sollen zwei viel zu früh gestorbene große schwarze Literatinnen gewürdigt werden. May Ayim als Aktivistin der &quot;afrodeutschen&quot; Bewegung und Audre Lorde, Theoretikerin und feministisch-lesbische Dichterin aus den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dagmar Schultz und Ika Hügel-Marshall &lt;/strong&gt;geben beiden Autorinnen bei dieser Veranstaltung eine Stimme und rezitieren aus den Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;grenzenlos und unverschämt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich werde trotzdem&lt;br /&gt;
afrikanisch&lt;br /&gt;
sein&lt;br /&gt;
auch wenn ihr&lt;br /&gt;
mich gerne&lt;br /&gt;
deutsch&lt;br /&gt;
haben wollt&lt;br /&gt;
und werde trotzdem&lt;br /&gt;
deutsch sein&lt;br /&gt;
auch wenn euch&lt;br /&gt;
meine schwärze&lt;br /&gt;
nicht paßt&lt;br /&gt;
ich werde&lt;br /&gt;
noch einen schritt weitergehen&lt;br /&gt;
bis an den äußersten rand&lt;br /&gt;
wo meine schwestern sind&lt;br /&gt;
wo meine brüder stehen&lt;br /&gt;
wo&lt;br /&gt;
unsere&lt;br /&gt;
FREIHEIT&lt;br /&gt;
beginnt&lt;br /&gt;
ich werde&lt;br /&gt;
noch einen schritt weitergehen und&lt;br /&gt;
noch einen schritt&lt;br /&gt;
weiter&lt;br /&gt;
und wiederkehren&lt;br /&gt;
wann&lt;br /&gt;
ich will&lt;br /&gt;
wenn&lt;br /&gt;
ich will&lt;br /&gt;
grenzenlos und unverschämt&lt;br /&gt;
bleiben&lt;br /&gt;
    (May Ayim, 1990)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im anschließenden Gespräch wird es ebenso um die Poesie der schwarzen Frauen als besonders starke Ausdrucks-, Verarbeitungs- und Wirkungsform gehen, wie um den &lt;strong&gt;Alltagsrassismus und Sexismus aus der Ost/West Perspektive&lt;/strong&gt; und dessen Veränderungen nach dem Fall der Mauer vor 20 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es diskutieren:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ika Hügel-Marshall&lt;br /&gt;
Bianca Tänzer&lt;br /&gt;
Regina M. Banda Stein&lt;br /&gt;
Gitti Hentschel(Mod)&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
zum Download:&lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/uploads/Veranstaltungen/AudreLorde-ihrKampfundihreVisionen.pdf&quot; title=&quot;AudreLorde-ihrKampfundihreVisionen.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Dagmar Schultz:AUDRE LORDE – HER STRUGGLES AND HER VISIONS (PDF)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum kompletten &lt;a href=&quot;http://gender-happening.de/exit.php?url_id=211&amp;amp;entry_id=61&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://gender-happening.de/programm.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Gender is Happening - Programm&quot;&gt;Programm von Gender is Happening&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Thu, 02 Jul 2009 18:31:10 +0200</pubDate>
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    <category>gender happening</category>
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